Vor Bayer-Derby FC-Hoffnung bei Andersson, aber Funkel bremst

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Sebastian Andersson, hier am 11. April 2021 gegen Mainz auf dem Platz, konnte am Donnerstag wieder mittrainieren.

Köln – Wie geht es Kölns größtem Sorgen-Knie? Die Antwort: Etwas besser. Sebastian Andersson (29) stand am Donnerstag, 15. April, auf dem Trainingsplatz, absolvierte die geheime Einheit mit den Teamkollegen. Ob der Schwede aber zum Kader für das rheinische Duell gegen Bayer Leverkusen gehören wird, steht noch nicht fest.

  • Sebastian Anderssons Knie zeigte Reaktion auf ersten Einsatz
  • Trainer Friedhelm Funkel: „Wir müssen schauen, wie es ihm morgen geht.“
  • Kingsley Ehizibue trainiert ohne Probleme

Der 1. FC Köln und sein Stürmerproblem – seit Monaten fehlt Sebastian Andersson der Mannschaft, ein anderer Zielspieler konnte sich nicht durchsetzen, zudem ist Ondrej Duda, der in einigen Partien als „falsche Neun“ agierte, für die Partie in der BayArena gesperrt.

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Umso größer das Aufatmen, als der 6,5-Millionen-Einkauf Sebastian Andersson gegen Mainz endlich wieder in der Startelf stand, nach 75 Minuten war für den ausgepumpten Angreifer Schluss. Doch schon am nächsten Tag zeigte sich, dass die Belastung nicht spurlos am operierten Gelenk vorbeigegangen war.

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Friedhelm Funkel verhalten optimistisch bei Sebastian Andersson

Andersson musste mit dem Training aussetzen, erst am Donnerstag (15. April 2021) war er wieder mit von der Partie. Trainer Friedhelm Funkel zeigte sich verhalten optimistisch: „Das war in Ordnung, so wie ich es auch erwartet habe. Jetzt müssen wir abwarten, wie das Knie reagiert. Wenn er Freitag trainieren kann, bin ich zuversichtlich, dass es auch für das Spiel gegen Leverkusen reicht.“

Dort würde Anderssons Physis helfen, neben ihm könnte Emmanuel Dennis dann die Räume nutzen. Funkel: „Klar wäre Andersson wichtig. Aber die Gesundheit geht vor, wenn es nicht reicht, muss es eben ein anderer machen.“

Kingsley Ehizibue steht 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen zur Verfügung

Immerhin kommen vom anderen Sorgenkind positive Signale: Kingsley Ehizibue scheint seine leichte Gehirnerschütterung aus dem Mainz-Spiel weggesteckt zu haben. Der Nigerianer wurde am Montag durchgecheckt, auch er trainierte wieder voll mit. „Kingsley hat keine Beschwerden mehr. Mit ihm können wir rechnen“, sagt Funkel.

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