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Freudentränen zum AbschiedJapanerin Sakamoto holt vierten WM-Titel und beendet Karriere

Eiskunstlauf: Weltmeisterschaft

Copyright: Petr David Josek/AP/dpa

Kaori Sakamoto brach nach ihrer Gold-Kür in Tränen aus.

Gold-Tränen zum Karriere-Ende! Sakamoto krönt sich zum vierten Mal zur Weltmeisterin.

Was für ein Gänsehaut-Moment in Prag! Die Japanerin Kaori Sakamoto beendet ihre glanzvolle Laufbahn auf dem Eis mit dem größten Triumph. Nach einer makellosen Kür bei der Eiskunstlauf-WM flossen bei der 25-Jährigen die Tränen – aber es waren welche der puren Freude.

Die Ausnahmekönnerin, die schon nach dem Kurzprogramm die Führung innehatte, setzte mit 238,28 Punkten eine neue persönliche Bestmarke und übertraf ihren alten Rekord um über zwei Zähler. Wie die dpa berichtet, ist dies ihr vierter Weltmeistertitel, nachdem sie bereits von 2022 bis 2024 dreimal hintereinander Gold holte.

Dramatischer Kampf um die Medaillen

Den zweiten Platz sicherte sich ihre Teamkollegin aus Japan, Mone Chiba, mit 228,47 Zählern. Für eine riesige Überraschung sorgte Nina Pinzarrone aus Belgien, die sich mit 215,20 Punkten Bronze schnappte. Ihr kam zugute, dass einige Favoritinnen Nerven zeigten.

Ein bitterer Abend war es hingegen für Amber Glenn aus den USA. Die Mitfavoritin leistete sich schwere Fehler und stürzte vom aussichtsreichen dritten Platz nach dem Kurzprogramm auf den sechsten Rang ab. Nach ihrer Kür war Glenn untröstlich und musste nach einem fünften Platz bei Olympia den nächsten herben Rückschlag verkraften.

Nur ein großer Traum bleibt unerfüllt

Mit dem WM-Titel ist ihre Sammlung fast komplett. Zur absoluten Krönung ihrer Laufbahn fehlt Sakamoto nur noch Gold bei Olympia. In Peking holte sie vor vier Jahren Bronze. Bei den Winterspielen in Italien vor fünf Wochen reichte es für Silber hinter der Amerikanerin Alysa Liu. Liu selbst gönnte sich nach der anstrengenden Olympia-Saison eine Pause und war bei der WM nicht am Start.

Deutsche Fans schauten bei dem Spektakel in die Röhre. Genau wie bei der Weltmeisterschaft letztes Jahr in Boston war keine Athletin aus Deutschland qualifiziert. Der Grund: Keine Läuferin konnte die strengen Startkriterien des Weltverbandes ISU erfüllen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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