Nach dem Olympia-Drama: Ski-Ass schnappt sich die Trophäe.
Ski-DramaNorweger holt Kristallkugel und bricht in Tränen aus

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Atle Lie McGrath gewinnt den Slalom-Gesamtweltcup. (Archivbild)
Ein wahres Auf und Ab der Gefühle! Mehr als einen Monat nach seinem schmerzhaften Ausscheiden bei den Olympischen Winterspielen fand für den norwegischen Ski-Athleten Atle Lie McGrath (25) doch noch alles ein gutes Ende. Er sicherte sich den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom!
Beim finalen Wettkampf der Saison in Hafjell genügte dem 25-Jährigen der achte Rang, um seine Spitzenposition im Klassement zu behaupten. Nach der Zieldurchfahrt gab es kein Halten mehr: McGrath brach in Tränen aus und umarmte innig seinen guten Freund und Widersacher Lucas Pinheiro Braathen.
Rivale scheitert im entscheidenden Moment
Ironischerweise war es ausgerechnet Braathen, der für Brasilien antritt, sein schärfster Konkurrent im Ringen um die Trophäe. Doch ein Patzer im zweiten Lauf führte zum Ausscheiden des gebürtigen Norwegers, was McGrath den Weg zum Triumph ebnete. Den Tagessieg beim Saisonabschluss holte sich, wie die dpa meldet, der Norweger Timon Haugan, gefolgt von Loic Meillard (Schweiz) und Eduard Hallberg (Finnland).
Für McGrath bedeutet dieser Erfolg eine gewaltige Genugtuung. Bei den Olympischen Spielen in Italien schied er auf sicherem Gold-Kurs liegend aus. Zutiefst frustriert schleuderte er seine Stöcke fort, marschierte in den Wald und ließ sich dort entmutigt in den Schnee sinken. Eine Tragödie, die durch einen schweren Schicksalsschlag noch verschlimmert wurde: Sein Großvater war am Tag der Eröffnungszeremonie verstorben.
Deutsche Ski-Hoffnung mit durchwachsener Saison
Und die deutsche Slalom-Größe? Als einziger deutscher Athlet hatte sich Linus Straßer (33) für das Finale qualifiziert. Der Münchner landete auf dem neunten Rang und verfehlte somit erneut einen Platz auf dem Siegerpodest. In dieser Saison lief es für ihn nach einer Materialumstellung nicht optimal. Nur ein einziges Mal, als Drittplatzierter in Kitzbühel, schaffte er den Sprung aufs Treppchen. Bei den Olympischen Spielen spielte der Oberbayer bei der Vergabe der Medaillen ebenfalls keine Rolle. (red)
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