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Gold nach Olympia-Fiasko„Vierfach-Gott“ Ilia Malinin holt sich dritten WM-Titel in Folge

Eiskunstlauf: Weltmeisterschaft

Copyright: Petr David Josek/AP/dpa

Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin schrie seine Freude nach einer tollen Kür heraus.

Vom Olympia-Debakel zum Weltmeister-Thron in nur sechs Wochen.

Olympia-Albtraum vergessen: US-Wunderkind Malinin holt sich mit Wahnsinns-Kür den WM-Titel. Was für eine Antwort! Nur sechs Wochen nach seiner bitteren Pleite bei Olympia meldet sich Ilia Malinin (21) eindrucksvoll zurück. Der US-Superstar hat sich bei der Eiskunstlauf-WM in Prag mit einer überragenden Leistung die Goldmedaille geholt. Mit 329,40 Punkten und einer spektakulären Kür sicherte sich der als „Vierfach-Gott“ bekannte Athlet seinen dritten Weltmeistertitel hintereinander.

Zwar packte das Ausnahmetalent nicht alle geplanten Höchstschwierigkeiten aus – er landete fünf Vierfachsprünge statt der anvisierten sieben und ließ den extrem riskanten vierfachen Axel weg. Dennoch lief Malinin eine fast fehlerfreie Kür und feierte ein grandioses Comeback auf dem Eis. Im Interview nach seinem Sieg meinte er: „Bei jedem Element habe ich das Publikum hinter mir gespürt“.

Olympia-Pleite komplett abgeschüttelt

Noch bei den Winterspielen in Italien war die Situation eine völlig andere. Damals lag Malinin, wie auch jetzt bei der WM, nach dem Kurzprogramm vorn. Doch während der Kür brach der Top-Favorit unter dem enormen Druck zusammen und stürzte auf den achten Platz ab.

Die Verarbeitung dieser Enttäuschung sei „ziemlich schwierig“ gewesen, gab Malinin schon am Donnerstag nach dem Kurzprogramm zu. „Ich habe an so viele verschiedene Dinge gedacht, die ich hätte anders machen können, um ein anderes Ergebnis zu erzielen.“

Japanisches Duo auf dem Podium, deutscher Debütant auf Platz 24

Diesmal aber bewies der Eiskunstlauf-Star mit neuem Haarschnitt seine mentale Stärke. Wie die dpa berichtet, ging der zweite Platz an den Japaner Yuma Kagiyama (22), der sich mit einer beeindruckenden Aufholjagd und 306,67 Punkten Silber sicherte. Er machte während der Kür vier Ränge gut. Bronze ging an seinen Teamkollegen Shun Sato (288,54 Punkte). (red)

Für Genrikh Gartung endete sein WM-Debüt mit einem kleinen Rückschlag: Nach Fehlern in der Kür rutschte er von Position 23 auf den 24. Rang. Dennoch ist allein die Qualifikation für das Finale der besten 24 für den einzigen deutschen Starter, der zugleich der jüngste im Feld war, ein riesiger Erfolg. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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