Ein letzter Sprung, dann ist Schluss. Katharina Schmid sagt Servus – und wird von Emotionen übermannt. Das war Gänsehaut pur!
Abschied mit SektduscheSkisprung-Star Katharina Schmid beendet ihre erfolgreiche Karriere

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Wurde nach ihrem letzten Sprung ausgiebig gefeiert: Katharina Schmid.
Karriere-Aus mit Sekt und Tränen! Skisprung-Heldin Schmid feiert emotionalen Abschied. Was für ein emotionaler Abgang! Skispringerin Katharina Schmid (29) hat ihre glanzvolle Laufbahn beendet. Beim Skifliegen in Planica reichte es zwar nur für den 13. und damit letzten Rang, während die Slowenin Nika Prevc den Heimsieg feierte. Doch das konnte die riesige Freude der Deutschen kein bisschen schmälern.
Nach ihrer Landung strahlte Schmid über das ganze Gesicht. Im Auslauf wartete eine riesige Überraschung: Teamkollegen, Familie und Freunde empfingen sie, wie die dpa berichtet. Alle trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Danke Katha“ und verpassten der 19-fachen Weltcup-Gewinnerin eine ordentliche Sektdusche.
Bruder sorgt für Gänsehaut-Moment vor letztem Sprung
Der wohl bewegendste Augenblick passierte kurz vor ihrem finalen Sprung: Nicht Bundestrainer Heinz Kuttin, sondern Schmids eigener Bruder schwang das Fähnchen als Startsignal. „Geil“ fühle sich dieser Abschied an, erklärte Schmid gegenüber dem ZDF. „Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.“ Sie wollte den letzten Wettkampf ihrer Karriere einfach nur „genießen“. Die Allgäuerin zeigte sich besonders dankbar, dass sie von schweren Verletzungen verschont geblieben sei. Ihre Zukunftspläne sind auch schon klar: Sie will als Nachwuchstrainerin in Oberstdorf arbeiten.

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Katharina Schmid feierte in ihrer Karriere 19 Weltcup-Siege.
Olympia-Gold blieb der große Traum
Über ein Jahrzehnt hat Schmid das deutsche Frauen-Skispringen geprägt wie keine andere. Sie sammelte unter anderem sieben WM-Goldmedaillen, drei davon allein 2023 in Planica. Dazu kamen 2018 und 2022 jeweils Silber bei Olympia auf der Normalschanze. Nur der ganz große Wurf, olympisches Gold, blieb ihr verwehrt.
Ein bitterer Moment ihrer Karriere waren die Winterspiele in Italien im Februar. Dort durfte die Athletin vom SC Oberstdorf zwar die deutsche Fahne tragen, erlebte dann aber ein sportliches Debakel. Auf der Großschanze war für sie bereits nach dem ersten Durchgang Schluss. (red)
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