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Bittere Pille für Eishockey-FansKein World Cup 2028 in Deutschland: Austragungsorte stehen fest

Leon Draisaitl

Copyright: Peter Kneffel/dpa

In zwei Jahren kann die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wieder mit all ihren NHL-Stars spielen wie zuletzt bei Olympia.

Ein herber Dämpfer für alle Eishockey-Begeisterten hierzulande.

Für den kommenden Eishockey-World-Cup 2028 wird Deutschland nicht als Gastgeber fungieren. Stattdessen wird das von der NHL ausgerichtete Nationenturnier in zwei Jahren in den Städten Edmonton, Calgary und Prag ausgetragen. Diese Entscheidung gab die nordamerikanische Profiliga am Montag bekannt, so eine Meldung der dpa.

Der Austragungsort für das Endspiel des sogenannten World Cup of Hockey wird Edmonton sein. Was dieses Event so einzigartig macht: Anders als bei der jährlichen IIHF-Weltmeisterschaft dürfen die teilnehmenden Länder hierfür ihre absoluten Top-Stars aus der NHL nominieren.

Hoffnung für Deutschland war groß

Besonders schmerzhaft ist die Absage, weil Deutschland sich stark engagiert hatte. Laut Bill Daly, dem Vize-Chef der NHL, gab es aus keinem anderen europäischen Staat mehr Bewerbungen für Austragungsorte. Die Liga plant schließlich, ihre Präsenz in den kommenden Jahren genau hier auszubauen und veranstaltet schon jetzt einige Partien der regulären Saison in Deutschland.

Nach den Austragungen in den Jahren 1996, 2004 und 2016 wird dies die vierte Auflage des World Cup of Hockey sein. Acht Nationalteams sollen in zwei Jahren mit von der Partie sein. Zumindest bei der sportlichen Qualifikation hat Deutschland gute Chancen, als einer der Teilnehmer dabei zu sein.

Heikles Thema: Ist Russland dabei?

Eine andere Ankündigung sorgt für Zündstoff: NHL-Boss Gary Bettman schließt eine Beteiligung Russlands nicht aus. Diese Aussage ist brisant, denn seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine sind russische Mannschaften von allen Wettbewerben des Weltverbands IIHF suspendiert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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