Nach 27 Jahren: Knicks im Finale gegen Alien Wembanyama
1,1 Millionen für ein TicketIrre Preise für NBA-Finals mit Wembanyama und Edelfan Trump

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Victor Wembanyama greift mit den Spurs nach dem NBA-Titel.
Alien gegen Big Apple: NBA-Finale elektrisiert New York – und Trump will dabei sein
Die größte Fußball-WM aller Zeiten startet in den USA? Geschenkt! In New York schlägt das Herz gerade nur für Basketball. Nach quälend langen 27 Jahren stehen die Knicks endlich wieder im NBA-Finale. Und die Stadt empfängt den wohl aufregendsten Spieler der Gegenwart: Victor Wembanyama. Ein 2,24-Meter-Hüne aus Frankreich, erst 22 Jahre alt, den sie wegen seiner unglaublichen Physis nur das «Alien» nennen.
Trump will live dabei sein
Das erste Finale für das Supertalent Wembanyama von den San Antonio Spurs und das Comeback der so lange leidgeprüften Knicks versprechen eine elektrisierende Serie. Los geht's am Donnerstag (2.30 Uhr MESZ) zunächst in Texas. Doch der Hype dürfte explodieren, wenn die Duelle drei und vier nächste Woche nach New York kommen. Denn US-Präsident Trump hat sich für einen Besuch im berühmten Madison Square Garden angekündigt.
«Mann, was für ein Team», schwärmte der aus New York stammende Trump während einer Sitzung im Weißen Haus. «Sie haben einige wirklich großartige Spieler.» Die Ticketpreise für die Endspiele in Manhattan erreichen schwindelerregende Höhen von bis zu 1,1 Millionen US-Dollar pro Stück. Im eher ruhigen San Antonio wäre für diese Summe ein ganzes Haus zu haben.
Wembanyama: Ein Traum wird wahr
Die A-Prominenz wird sich am 8. und 10. Juni im Zentrum von New York drängeln. Dann feiern die Knicks ihre heiß ersehnte Rückkehr ins Finale und wollen den ersten Meisterschaftstitel seit 1973 holen. Als Favorit gilt jedoch der Gegner aus San Antonio. Hauptgrund dafür ist Wembanyama, der sein Team am Titelverteidiger Oklahoma City Thunder vorbei ins Finale katapultierte und bereits in seiner dritten NBA-Spielzeit den Thron anstrebt.
«Die Larry O'Brien-Trophy zu gewinnen, ist ein Kindheitstraum. Es lässt sich kaum in Worte fassen. Es ist fast so etwas wie der Sinn meines Lebens», erklärte ein sichtlich bewegter Wembanyama nach dem grandiosen Erfolg in der siebten Partie gegen die Thunder mit ihrem Anführer Shai Gilgeous-Alexander. Wembanyama schickt sich an, Superstars wie Gilgeous-Alexander und Nikola Jokic von den Denver Nuggets als Top-Akteur der Liga den Rang abzulaufen.

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Prägten die Spurs: Parker (l), Duncan (M) und Ginobili. (Archivbild)
Seine Vorbilder: Die Allergrößten
Für den Giganten geht es historisch wohl nicht darum, die Spurs-Ikone Tim Duncan (fünf Titel) zu übertreffen. Die Maßstäbe für Wembanyama heißen auf lange Sicht LeBron James und Michael Jordan, die als die größten Basketballer aller Zeiten angesehen werden. «Er hat die Möglichkeit, Dinge zu tun, die wir in unserer Liga noch nie gesehen haben», meinte James, der selbst seit 2003 in der NBA aktiv ist.
Ein Titelgewinn im dritten Jahr von Wembanyama wäre schneller als erwartet. Denn außer dem Franzosen sind auch andere wichtige Akteure wie Stephon Castle (21) und Dylan Harper (20) noch blutjung. In den Playoffs widerlegten die Texaner ohne große Erfahrung alle Kritiker und zeigten ihre Härte. Basketball-Legende Shaquille O'Neal nennt Wembanyama bereits den «ersten perfekten Big Man jemals».
O'Neal bringt es damit auf den Punkt. Wembanyama trifft von der Dreierlinie, dominiert unter dem Korb und ist für seine Größe unglaublich beweglich. Die wahre Superkraft des Centers ist aber seine Verteidigung. Es zeichnet sich bereits ab, dass in der NBA-Historie kein Spieler defensiv einen derartigen Impact hatte wie der junge Franzose. Das sollte den Knicks, wo der Deutsche Ariel Hukporti kaum zum Einsatz kommt, Kopfzerbrechen bereiten.
New York im Siegesrausch
Aber die New Yorker gehen voller Selbstvertrauen in die Endspielserie. Angeführt von ihrem Spielmacher Jalen Brunson, gewannen die Knicks zuletzt elf Playoff-Spiele in Serie. Sie beherrschten die Duelle mit den Philadelphia 76ers und den Cleveland Cavaliers rund um Dennis Schröder. Zudem hatten Brunson und sein Team vor dem Finale eine erheblich längere Erholungsphase als die Spurs, die über sieben anstrengende Partien gegen Oklahoma City gehen mussten.

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Wembanyamas Spurs verloren das Cup-Finale gegen New York. (Archivbild)
Zusätzlich reisen die Knicks als Sieger des NBA-Cups an, dessen Endspiel sie im Dezember in Las Vegas gegen San Antonio für sich entschieden. Damals erzielte Wembanyama lediglich 17 Zähler. Das ist für ihn aber kein Anlass zur Zurückhaltung. Zum Erreichen des NBA-Finales meinte Wembanyama: «Das Verrückte ist, dass ich das Gefühl noch 15 bis 20 Mal erleben möchte. Hoffen wir, dass es nicht zur Sucht wird. Vielleicht ist es das ja schon.» (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
