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Auch einen bekommen? Kundin lacht über fragwürdigen Brief von Vodafone: „Greif zu“

Zahlreiche Bestandskundinnen und -kunden von Vodafone haben einen Brief vom Unternehmen bekommen, der für Fragezeichen sorgt. Unser Archivfoto (2018) zeigt das Vodafone-Logo in Düsseldorf. picture alliance/dpa/Oliver Berg

Zahlreiche Bestandskundinnen und -kunden von Vodafone haben einen Brief vom Unternehmen bekommen, der für Fragezeichen sorgt. Unser Archivfoto (2018) zeigt das Vodafone-Logo in Düsseldorf.

Zahlreiche Kundinnen und Kunden von Vodafone haben in den letzten Tagen einen Brief von Vodafone bekommen, der für große Fragezeichen sorgt. Auf Twitter machen sich einige über eine Formulierung in dem Anschreiben lustig – der Konzern hingegen fühlt sich missverstanden.

Dieser Brief des Mobilfunk-Giganten wird scheinbar nur von Expertinnen und Experten so richtig verstanden – der Rest schaut eher verwirrt auf das Anschreiben. Zahlreiche Kundinnen und Kunden von Vodafone haben in den letzten Tagen eine Mitteilung im Briefkasten gefunden, die bei einigen für Stirnrunzeln sorgen könnte. 

Im November hat Vodafone neue Tarife vorgestellt, viele Internet-Kundinnen und Kunden bekommen daher neue Angebote zugeschickt – unter anderem auch mit höheren Geschwindigkeiten. Bestandskundinnen und -kunden können für einen Aufpreis ein sogenanntes „Speed-Upgrade“ wählen. 

Vodafone: Brief sorgt für Lacher bei Twitter

In dem Brief heißt es, man könne umsteigen von bis zu 100 Mbit/s auf bis zu 250 Mbit/s Download-Geschwindigkeit – und könne einen „Treue-Vorteil“ abgreifen: 2,50 Euro Rabatt pro Monat werden versprochen. „Greif schnell zu“, heißt es weiter in dem Anschreiben. Man könne den neuen Tarif dauerhaft für „nur 47,49 € statt 39,99 € pro Monat“ beziehen.

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Aber, Moment: 47,49 Euro statt 39,99 Euro? Kundinnen und Kunden sollen also mehr zahlen als vorher – wo liegt da der Rabatt? Hat sich das Unternehmen etwa verrechnet? 

Einige User teilen den Brief auf Twitter: „Ich lass das mal unkommentiert“, schreibt eine Nutzerin macht lachenden Smileys dazu. „Da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen“, antwortet das Social-Media-Team von Vodafone dazu. 

Vodafone: „Missverständnis nur beim flüchtigen Lesen“

Doch ein Sprecher von Vodafone erklärt gegenüber „Bild“, dass es sich eigentlich gar nicht um einen Fehler handelt. Die Berechnung sei nämlich korrekt – nur verstehen das offenbar nicht alle. 

„Das Missverständnis kommt nur beim flüchtigen Lesen zustande“, wird der Sprecher zitiert. „Das neue Angebot bietet eine Steigerung der Geschwindigkeit. In diesem Fall surft der Kunde statt mit DSL 100 mit DSL 250.“

Der Monatspreis für den schnelleren und (zugleich teureren) 250-Tarif: 49,99 Euro. Und auf diese Summe gebe es dann auch den versprochenen Rabatt von 2,50 Euro – nicht auf die Summe des 100er-Tarifs. Daher stünde in dem Brief auch „Surf‘ bis zu 2,5-mal schneller“, erklärt Vodafone. Wer den Rabatt erkennen möchte, muss also ganz genau hinschauen und den Brief gewissenhaft lesen. (mg)

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