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Böses Erwachen nach Ehe-AusDarum müssen Sie nach einer Trennung sofort Ihre Policen prüfen

Liebesschloss wird entfernt

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Bei einer Trennung sollten Ex-Partner möglichst früh anfangen, ihre Policen neu zu ordnen.

Trennung? Darum müssen Sie Ihre Versicherungen checken

Wenn eine Beziehung zerbricht, hat man den Kopf voll. Aber an Versicherungen denkt kaum jemand. Ein Riesenfehler! Denn bei gemeinsamen Policen kann sich die Deckung ändern. Im schlimmsten Fall steht einer plötzlich ohne Schutz da – und merkt es nicht einmal.

Darum müssen die Verträge sofort gecheckt werden, wenn Paare getrennte Wege gehen oder eine Lebenspartnerschaft auflösen. Das rät der Bund der Versicherten (BdV). Die wichtigste Frage dabei: Gibt es Klauseln im Vertrag, die den Schutz bei einer Trennung verändern?

Wer kriegt die Police?

Bei zusammen abgeschlossenen Verträgen muss man sich einigen, wer sie behält oder weiter bezahlt. Ist nur ein Partner im Versicherungsschein eingetragen, ist die Sache klar: Er oder sie kann die Police einfach weiterlaufen lassen. Für den anderen Part heißt das aber: schnellstmöglich eine neue Versicherung besorgen.

Ein krasses Beispiel ist die Privathaftpflicht. Die ist absolut überlebenswichtig! Sie bewahrt einen vor Kosten, die den finanziellen Ruin bedeuten können, wenn man für einen heftigen Schaden bei anderen verantwortlich ist.

Achtung: Schutz erlischt oft mit dem Auszug

Eheleute sind laut BdV oft automatisch mitversichert, auch wenn sie nicht namentlich drinstehen. Bei unverheirateten Paaren muss der Partner extra gemeldet werden, damit er ebenfalls geschützt ist. Aber egal wie: Sobald einer auszieht und die Trennung damit räumlich wird, ist die Absicherung für die mitversicherte Person oft futsch. Das muss man unbedingt prüfen und sich sofort eine eigene Police besorgen!

Auch die Stiftung Warentest warnt Verheiratete davor, mit dem Ordnen der Papiere bis zur rechtskräftigen Scheidung zu warten. „Fangen Sie möglichst früh an, Ihre Policen neu zu ordnen.“ Das betrifft neben der Haftpflicht zum Beispiel auch die Kranken- und die Autoversicherung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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