Aldi Nächster Preis-Schock beim Discounter – jetzt erstmals historische Marke durchbrochen

Der Preis für einen Liter Milch durchbricht bei Aldi eine historische Marke. Unser Symbolfoto zeigt einen Kunden an einem Kühlregal.

Der Preis für einen Liter Milch durchbricht bei Aldi eine historische Marke. Unser Symbolfoto zeigt einen Kunden an einem Kühlregal.

Aldi korrigiert seine Preise für Milchprodukte nach oben. Der Preissprung ist mit bis zu 50 Cent für einen Liter Bio-Vollmilch drastisch. Er durchbricht erstmals die historische 1-Euro-Marke.

Vor steigenden Preisen bei Aldi, Lidl und Co. wurde in den vergangenen Wochen bereits wiederholt gewarnt. Jetzt hat der Discounter-Riese Aldi seine Preise für Milch und Milchprodukte noch einmal deutlich angehoben. Die Folge könnten für Verbraucherinnen und Verbraucher drastisch sein. Denn Aldi gilt „Trendsetter“ für die Preisentwicklung in der Supermarkt-Branche.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die Preisspirale sich weiter in die Höhe schraubt. Discounter Aldi hat jetzt wieder an den Stellschrauben gedreht. Beim Milchpreis durchbricht das Unternehmen sogar erstmals die 1-Euro-Hürde.

Aldi: Milch kostet erstmals über 1 Euro – Bio-Vollmilch 50 Cent teurer

Zum Monatsanfang Juli 2022 hat Aldi seine Preise für seine hauseigenen Milch-Produkte deutlich angehoben. Der „Lebensmittelzeitung“ zufolge steigt der Preis für den Liter frische Vollmilch von 92 Cent auf 1,09 Euro und durchbricht damit erstmals die 1-Euro-Marke.

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Auch der Liter fettarme Frischmilch wird bei Aldi teurer und kostet statt der 84 Cent jetzt 99 Cent. Der Preis für die Bio-Milch des Discounters steigt von 1,15 Euro auf 1,69 Euro – und schnellt damit satte 50 Cent in die Höhe.

Auch beim Quark, bei der Crème fraîche, der Kaffeesahne, Schmand und bei der Buttermilch hat Aldi laut der „Lebensmittelzeitung“ die Preise angehoben. Gleiches gilt für Eis.

Aldi hebt Preise an – Lidl, Rewe und Co. dürften bald nachziehen

Kein gutes Zeichen für Verbraucherinnen und Verbraucher, es könnte noch schlimmer werden. Denn Aldi gilt als „Trendsetter“. Es dürfte nicht lange dauern, bis auch andere Discounter und Supermärkte ihre Preise im Segment Milchprodukte ebenfalls anheben werden.

Hintergrund ist, dass die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte im April um fast 40 Prozent hochgeschossen sind. Das sei der größte Preisanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung 1961, teilte das Statistische Bundesamt Mitte Juni mit.

Gestiegene Erzeugerpreise werden auf steigende Getreidepreise zurückgeführt

Schon im März hatte es ein Rekordplus von 34,7 Prozent gegeben. Im Vergleich zum Vormonat März stiegen die Preise um 5,6 Prozent. Sowohl die Preise für pflanzliche Erzeugnisse (plus 45,7 Prozent) als auch für tierische Erzeugnisse (plus 35,8 Prozent) legten kräftig zu.

Der enorme Preisanstieg bei pflanzlichen Produkten sei unter anderem auf die seit Juli 2020 steigenden Getreidepreise zurückzuführen, berichteten die Wiesbadener Statistiker. Diese lagen im April um gut drei Viertel (77,6 Prozent) über dem Vorjahresmonat und damit noch etwas höher als im März. Der Ukraine-Krieg hat die zuvor schon angespannte Lage auf dem Weltmarkt verschärft und treibt die Preise.

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