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„War mein Endgegner“Karoline Schuch über blutige Dreharbeiten

Eine blonde Frau reißt ihren blutverschmierten Mund weit auf.

Copyright: ARD Degeto Film/SWR/Syrreal Ente

Blutig, gefährlich, stark! Karoline Schuch als Vampirin. Die Dreharbeiten waren blutig, dreckig und ein bisschen brutal – aber die zweifache Mutter hatte nach eigenen Angaben Spaß dabei. 

Die Vampire sind wieder los! Karoline Schuch hat mit uns über die herausfordernden Dreharbeiten zu „Oderbruch“ gesprochen.

Mal was anderes als der altbekannte Schmunzel-Krimi: Mit 13 Millionen Views in der ARD-Mediathek war die erste Staffel der Mystery-Serie „Oderbruch“ rund um den Vampir-Mythos ein Riesen-Erfolg. Jetzt geht es weiter. EXPRESS.de hat mit Hauptdarstellerin Karoline Schuch (44) gesprochen.

Grusel, Blut, Gewalt, Spannung: In „Oderbruch“ geht es um die Vampirgeschwister Maggie und Kai (Julius Gause), die in der zweiten Staffel dem mörderischen Blutdurst ihresgleichen ein Ende setzen wollen. „Sowas hat im deutschen Fernsehen noch nie wirklich stattgefunden und entsprechend pionierhaft kamen wir uns vor. Wir haben alle sehr daran geglaubt – aber dass es ein solcher Erfolg werden würde, davon sind wir erstmal nicht ausgegangen“, sagt Hauptdarstellerin Karoline Schuch über den riesigen Anklang der ersten Staffel. „Eine leise Ahnung haben wir auf dem Filmfest in München bekommen, da merkte man, dass Oderbruch Talk of the town war.“

Vampir-Dreh: Kung-Fu, Blut und Rote Beete

Und das sollte sich dann in Top-Quoten, besonders im Stream der ARD-Mediathek, niederschlagen. Für ihre Rolle als Vampirin Maggie hat Schuch sogar Kung-Fu gelernt und mit dem Stunt-Koordinator viel körperlich trainiert, erzählt sie. Ergebnis: Als Maggie durfte sie „extrem viel zuschlagen, zutreten, beißen, stechen, schießen. Das ist ein Geschenk als Schauspielerin in meinem Alter“, sagt Schuch begeistert. „Richtig Spaß gemacht“ habe es außerdem, blut- und dreckverkrustet vor der Kamera zu stehen. „Wann hat man das schonmal als Frau, dass es wenig ums Äußerliche geht? Ich hatte manchmal richtig Schotter im Gesicht. So uneitel musste ich sein“, sagt sie. Und teilt gleich einen kulinarischen Tipp: „Rote-Beete-Saft trinke ich jetzt auch privat häufiger.“

Der Rote-Beete-Saft spielt in der Serie beziehungsweise in deren Produktion eine entscheidende Rolle: die des Bluts. Das wird nämlich literweise getrunken – klar, ein Vampir braucht Futter, in diesem Fall sozusagen in der veganen Variante. Doch waren die Dreharbeiten nicht immer eitel Sonnenschein – buchstäblich.

„Es gab Momente, da wussten wir nicht, wie wir diesen Drehtag beenden sollten“, erzählt Schuch. „Wir haben viel auf Gran Canaria gedreht. Das klingt so schön – aber das ist eine Insel, die alle Jahreszeiten vereinen kann, wenn sie möchte. Wir hatten oft Tage – und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und entsprechend überfordert war ich hier und da – an denen der Wind so stark geblasen hat, und zwar mit ordentlich Sand dabei. Das war mein Endgegner.“ Und hat das Übernatürliche auch einen Platz im Leben von Karoline Schuch? „Nein, eigentlich nicht. Esoterik und Mystik ist nichts für mich privat. Ich nehme aber gerne daran teil – beruflich.“

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