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Panik nach PrüfungSo meistern Fahranfänger ihre erste Fahrt ganz ohne Stress

Eine junge Frau schaut aus einem Autofenster

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Führerschein in der Tasche, Sicherheit geht vor: Bei den ersten Alleinfahrten helfen vertraute Strecken und wenig Verkehr, um sicherer mit dem Auto zu werden.

Endlich den Lappen? So meistern Sie die ersten Fahrten.

Endlich den Lappen in der Tasche, die Freude ist riesig! Aber wenn die ersten Fahrten ganz allein anstehen, fühlen sich viele Neulinge beklommen oder haben sogar Bammel. Die Prüforganisation GTÜ hat ein paar Ratschläge, wie ihr den Start auf der Straße meistert.

Nach der Prüfung sitzt ihr nicht mehr im top-ausgestatteten Auto der Fahrschule. Die eigene Karre oder die Familienkutsche hat oft nicht die ganzen Assistenzsysteme wie Spurhaltehelfer oder Berganfahrhilfe. Macht euch also zuerst in aller Ruhe mit eurem neuen Untersatz vertraut.

Lernt euer neues Auto genau kennen

Am besten dreht ihr ein paar Proberunden auf gewohnten Wegen. So könnt ihr euch voll auf das Fahrzeug fokussieren und müsst nicht parallel auf ein Navi oder unbekannte Straßen achten. Das verleiht Sicherheit.

Klar, Navigationsgeräte können euch heute überall hinbringen. Aber wer für die ersten Solo-Touren bekannte Strecken wählt, kann sich auf das reine Fahren konzentrieren. Sucht euch idealerweise Zeiten und Orte mit wenig Betrieb – etwa früh am Morgen oder am Wochenende.

Nicht gleich ins größte Gewusel stürzen

Wer sich direkt im Berufsverkehr durch enge Innenstädte zwängt, sammelt vor allem eins: Stress. Vermeidet zu Beginn auch schlechte Witterung. Nebel oder heftiger Regen sind selbst für erfahrene Fahrer eine Herausforderung.

Und ganz entscheidend: Bleibt gelassen, auch wenn andere von hinten drängeln. Das ist leichter gesagt als getan, so die GTÜ, aber euer eigenes Wohlfühltempo ist das A und O für eine stressfreie Tour.

Kurze Strecken statt Marathon-Etappen

Lange, hochkonzentrierte Fahrten machen müde. Da euch als Anfänger die Routine fehlt, sind kürzere Trips zu Beginn sinnvoller. Wenn es doch mal eine längere Fahrt sein muss, plant Pausen ein, „bevor Anspannung, Unsicherheit oder Müdigkeit zu groß werden.“ Wenige Minuten an der frischen Luft wirken Wunder.

Ein erfahrener und ruhiger Beifahrer kann auf den ersten Kilometern Gold wert sein. Die Voraussetzung: Er oder sie bleibt gelassen, gibt konstruktive Tipps und vermeidet es, Druck aufzubauen. Denn ständige Ratschläge oder Besserwisserei bringen euch gar nichts – im Gegenteil.

Bleibt der Mentor auf Zeit cool, kann er beruhigend wirken und nützliche Hinweise geben, wie man die verschiedenen Verkehrssituationen richtig einschätzt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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