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Gefährliche FalleNeue Studie: E‑Autos machen dick

Eine neue Studie zeigt: Viele Fahrer nutzen die Lade-Pause für Snacks (maschinell erstelltes Symbolbild).

Copyright: EXPRESS (KI-generiert)

Eine neue Studie zeigt: Viele Fahrer nutzen die Lade-Pause für Snacks (maschinell erstelltes Symbolbild).

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Strom tanken, Kilos tanken? Eine neue Studie zeigt: Langeweile an der Ladesäule macht E-Auto-Fahrer dick.

Was tun, wenn das E-Auto an der Ladesäule hängt? Eine Untersuchung der Versicherung DA Direkt liefert die Antwort: Viele nutzen die Zwangspause für Snacks. Das Phänomen hat sogar einen Namen: „Ladepositas“ – eine Mischung aus Laden und Adipositas, also Übergewicht.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Hälfte aller Befragten gestand, die Wartezeit an der Strom-Zapfsäule mit Essen oder kleinen Mahlzeiten zu überbrücken. Ungefähr ein Drittel geht währenddessen shoppen, aber nur winzige sechs Prozent bewegen sich sportlich. Ein Viertel der Fahrer von E-Autos legt sich hin oder schläft, während die Batterie Strom zieht. Das berichtet „Focus“.

Lade-Wirklichkeit: Schlimmer gedacht als gemacht?

Aber wie steht es wirklich um die Ladesäulen in Deutschland? Die Erhebung, die Civey für DA Direkt vom 4. bis 13. März 2026 mit 2500 Personen online durchführte, offenbart eine gewaltige Diskrepanz. Satte 65 Prozent der Fahrer von Verbrennern stufen das Netz als „schlecht“ ein. Bei den E-Auto-Besitzern sind es hingegen nur 29 Prozent. Das Problem scheint also in der Praxis kleiner zu sein, als viele ohne E-Auto-Erfahrung annehmen.

Trotzdem ist nicht alles perfekt. Nur 38 Prozent der E-Mobilisten bewerten die Infrastruktur schon als „gut“. In Sachen Geduld sind sie aber hart im Nehmen: Ein Halt von bis zu 20 Minuten ist für 86 Prozent kein Problem, solange dabei Energie für wenigstens 200 Kilometer in den Akku kommt. Erstaunliche 35 Prozent bleiben sogar bei einer halben Stunde Wartezeit gelassen. Ein krasser Gegensatz zu den Verbrenner-Fahrern: Für 43 Prozent von ihnen ist schon nach 10 Minuten die Schmerzgrenze erreicht.

Das wahre Problem an der Strom-Tanke

Silvia Künnemann, Leiterin Product & Customer Experience bei DA Direkt, sieht eine andere Gefahr: „Langeweile beim Laden macht offenbar hungrig.“

Sie warnt, dass dies nicht nur „langfristig zu Übergewicht führen“ kann, sondern auch die Konzentration für die restliche Fahrt negativ beeinflusst. Doch das ist nicht der einzige Ärger. Das größte Problem für die Fahrer ist nicht die Wartezeit. Für die Hälfte der Befragten ist das Preis-Chaos und die umständliche Bezahlung das Haupt-Ärgernis. Oft sind spezielle Apps nötig, während die simple Kartenzahlung eine Seltenheit und dazu meist kostspieliger ist. Obendrein fordert jeder Vierte mehr Schnelllader mit über 50 kW Leistung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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