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Bloß nicht anfassenDiese Raupe sorgt für Juckreiz, Quaddeln und sogar Atemnot

Eichenprozessionsspinner liegen auf einem Eichenblatt.

Copyright: Philip Dulian/dpa

Schädling, der auch Menschen und Tieren schaden kann: Eichenprozessionsspinner-Befall an einer Eiche.

Achtung, Eichenprozessionsspinner! So gefährlich sind sie.

Der Frühling ist da, und mit ihm eine unscheinbare Gefahr: die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Sie mögen zwar harmlos wirken, doch sie stellen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für Menschen dar. Aus diesem Grund geben Ämter und Gesundheitsexperten eine deutliche Warnung heraus.

Die eigentliche Bedrohung geht von den winzigen Brennhaaren der Tiere aus. In ihnen steckt das Gift Thaumetopoein. Eine Berührung kann zu heftigen Hautreaktionen mit quälendem Juckreiz und Pusteln führen. Doch damit nicht genug: Auch gereizte Augen, Hustenanfälle oder Symptome, die an Asthma erinnern, können auftreten.

Achtung, unsichtbare Gefahr: Die fiesen Härchen lauern überall

Das wirklich Hinterhältige daran ist: Diese Härchen brechen spielend leicht ab. Der Wind trägt sie dann weiter, oft über große Distanzen. Außerdem bleiben sie über einen langen Zeitraum in der Umwelt aktiv, zum Beispiel in verlassenen Nestern oder auf dem Erdboden.

Ihren Namen verdanken die Tiere ihrer Lebensweise. Man findet sie hauptsächlich auf Eichenbäumen, wo sie sich in langen Kolonnen fortbewegen – wie bei einer Prozession. Oft sind einzelne Bäume an Orten betroffen, wo viele Menschen unterwegs sind: an Straßen, in Grünanlagen, am Waldrand sowie auf Spiel- oder Sportanlagen.

Raupen oder Nester gesichtet? So verhaltet ihr euch richtig

Stoßt ihr auf die Raupen oder ihre Nester, ist oberste Vorsicht geboten. Haltet unbedingt einen Sicherheitsabstand von 10 bis 15 Metern ein. Fasst auf keinen Fall die Tiere oder ihre Gespinste an – das betrifft auch alte, scheinbar leere Nester. Entdeckt ihr einen Befall im eigenen Garten, gilt: Finger weg! Versucht niemals, die Nester eigenhändig zu beseitigen. Das ist ein Job für Spezialfirmen oder die zuständige Gemeinde.

Am sichersten ist es, befallene Gebiete komplett zu umgehen. Haltet besonders Kinder und auch Hunde von den Stellen fern, denn das Gift kann für Vierbeiner sehr bedrohlich sein. Wenn ihr euch doch in der Nähe aufhalten müsst, tragt am besten lange Kleidung, um die Haut zu schützen. Solltet ihr den Verdacht haben, in Kontakt gekommen zu sein, geht sofort unter die Dusche, wascht euch die Haare und reinigt die getragene Kleidung getrennt von anderer Wäsche.

Falls ihr nach einem möglichen Kontakt länger andauernde oder starke Beschwerden bei euch feststellt, zögert nicht und sucht sofort ärztlichen Rat. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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