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Rapsöl vergiftet dichInfluencer warnen, doch Experten geben eine klare Empfehlung.

Illustration - Rapsöl

Copyright: Sina Schuldt/dpa

Rapsöl - in sozialen Medien ein beliebtes Thema für Negativ-Darstellungen.

Rapsöl besser als Olivenöl? Experten mit klarer Ansage.

„Rapsöl vergiftet dich!“ – krasse Warnungen wie diese geistern durchs Netz und machen viele total unsicher. Influencer malen den Teufel an die Wand, sprechen von Krebsgefahr und giftiger Industrie-Plörre. Aber was steckt wirklich hinter diesen Schock-Botschaften? Fachleute geben eine Antwort, die es in sich hat.

Der Grund für diese Aufregung ist oft ganz einfach: Klicks, Klicks, Klicks. Mit dramatischen Schlagzeilen lässt sich im Netz eine riesige Reichweite erzielen. Hans Hauner, Seniorprofessor für Ernährungsmedizin bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung an der TU München, bringt es auf den Punkt: „In sozialen Medien geht es meist nicht um wissenschaftliche Fakten, sondern um Aufmerksamkeit und Klicks.“ Eine zugespitzte Behauptung sorgt eben für mehr Wirbel als eine sachliche Erklärung.

Die vier größten Rapsöl-Lügen – was wirklich stimmt

Im Netz werden immer wieder dieselben Schauermärchen über das beliebte Speiseöl verbreitet. Hier der Faktencheck:

Experten-Urteil: Rapsöl schlägt sogar Olivenöl!

Das Urteil der Fachleute ist glasklar. „Rapsöl ist ein ausgezeichnetes Speiseöl“, betont Mediziner Hauner. Der Grund: Es steckt voller wertvoller einfach ungesättigter Fettsäuren und liefert zudem Vitamin E. Dann kommt der Hammer, der viele überraschen dürfte: „Damit ist es im Prinzip sogar etwas besser als Olivenöl und dabei deutlich günstiger“, so Hauner.

Riedl wirft zudem eine wichtige Frage auf: Was ist denn die Alternative in der Küche? Oft sind das Butter oder Kokosfett, doch beide strotzen nur so vor gesättigten Fettsäuren, die als weniger gut gelten. Die DGE rät daher eher zu Margarine aus Pflanzenölen und empfiehlt als gute Fettlieferanten neben Rapsöl auch Oliven-, Walnuss-, Lein- und Sojaöl.

Im Küchenalltag hat raffiniertes Rapsöl einen klaren Vorteil: Es ist hitzebeständig und ein echter Alleskönner. Eine Warnung gibt es aber: Man sollte es nicht extrem hoch oder mehrfach erhitzen, rät Riedl. Sonst können sich, wie bei anderen Fetten auch, schädliche Stoffe bilden. Wer grundsätzlich Fett einsparen möchte, für den könnte eine Heißluftfritteuse die Lösung sein – hier braucht man oft nur einen Tropfen Öl oder gar keins.

Laut Riedl sehnen sich viele Leute nach simplen Lösungen für komplizierte Gesundheitsfragen. Diese finden sie dann im Internet – oft aber stark verkürzt oder schlichtweg falsch dargestellt. Am Ende kommt es aber nicht auf ein einziges Produkt an, wie der Experte klarstellt. Er fasst es mit einer alten Weisheit zusammen: „Entscheidend ist nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern Menge und Gesamternährung. Die Dosis macht das Gift.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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