Mücken-Plage: Wer gefährdet ist & was wirklich hilft
Mücken-Terror in KölnWarum die Biester auf manche Leute total abfahren

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Stechmücken sind auch in Deutschland zu einer Plage geworden. (Symbolbild)
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Kaum wird es warm, sind die kleinen Biester wieder überall. Aber was hilft wirklich gegen die juckende Plage? Und warum trifft es immer die Gleichen? Hier gibt's die Antworten.
Sobald es wärmer wird, startet die Zeit der fiesen Blutsauger. Ihre Brutstätten finden die Insekten in stehendem Wasser – egal ob im Gartenteich, der Regentonne oder sogar in der Gießkanne. Mittlerweile mischt auch die bedrohliche Asiatische Tigermücke mit, die in Deutschland heimisch geworden ist. Wer eine Invasion der Plagegeister verhindern will, muss Wasserpfützen rund ums Haus unbedingt austrocknen oder zudecken.
So schützen Sie sich wirklich effektiv vor den Stichen
Als besonders verlässlich haben sich Sprays erwiesen, die den Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) enthalten – die Konzentration sollte bei mindestens 30 Prozent liegen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass so das Risiko für einen Stich um bis zu 95 Prozent reduziert wird. Allerdings ist es wichtig, den Schutz alle vier bis fünf Stunden frisch aufzutragen. Icaridin ist eine gute Ausweichmöglichkeit und steckt ebenfalls in vielen Produkten, die man im Laden kaufen kann.
Fachleute raten außerdem zu heller und lockerer Kleidung. Der Grund: Einige Mückenarten fühlen sich von dunklen Tönen wie Schwarz oder Dunkelblau magisch angezogen. Eine sichere Methode, um die Viecher draußen zu halten, sind Fliegengitter an den Fenstern.
Warum manche Menschen ein wahres Mücken-Festmahl sind
Für Mücken ist nicht jeder Mensch ein gleich leckerer Happen. Der Biologe Martin Geier aus Regensburg hat die Erklärung dafür: Unser ganz persönlicher Körpergeruch ist der ausschlaggebende Faktor. Dieser wird von Substanzen wie Milchsäure, Ammoniak und verschiedenen Fettsäuren geprägt.
Zusätzlich spielt die Körpertemperatur eine Rolle. Wer sich nach dem Sport erst einmal abkühlt, hat bessere Chancen, verschont zu bleiben. Eine Zwillingsstudie, die im Fachmagazin PLOS ONE erschien, deutet außerdem auf eine genetische Komponente hin. Demnach bestimmt unsere DNA mit, wie anziehend unser Duft auf die Blutsauger wirkt.
Gefahr durch Tigermücke: Exotischer Blutsauger auch in Köln aktiv
Um die Larven in der Regentonne loszuwerden, gibt es eine biologische Waffe: den Wirkstoff Bacillus thuringiensis israelensis (Bti). Dieses Präparat ist für Menschen und Haustiere völlig ungefährlich und kommt sogar in Naturschutzgebieten zum Einsatz. Ein Riesen-Vorteil: Das Wasser kann man danach trotzdem noch zum Blumengießen nehmen.
Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Diese eingeschleppte Spezies kann über 20 verschiedene Viren in sich tragen, zum Beispiel das Denguefieber. Besonders für Menschen mit einem schwachen Immunsystem kann eine Infektion lebensgefährlich enden. Der alarmierende Fakt: Sogar in Köln ist dieser gefährliche Moskito schon aufgetaucht. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
