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„Geysir von Köln“Plötzlich meterhohe Fontäne – Feuerwehr muss eingreifen

Meterhohe Wasserfontäne am Freitag auf der Zülpi: Die Kölner Feuerwehr musste eingreifen.

Copyright: Feuerwehr Köln

Meterhohe Wasserfontäne am Freitag auf der Zülpi: Die Kölner Feuerwehr musste eingreifen.

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Die Zülpicher Straße hatte am Freitag für kurze Zeit eine neue Attraktion: den „Geysir von Köln“.

Es war wohl der skurrilste Einsatz des Tages: Ein Unterflurhydrant auf der Zülpicher Straße verwandelte sich am Freitagvormittag kurzerhand in den „Geysir von Köln“ – eine meterhohe Wasserfontäne schoss mit jeder Menge Druck aus dem Asphalt, die Straße stand kurz vor der Überflutung.

Die Kölner Feuerwehr musste ausrücken – und nahm die unfreiwillige Abkühlung mit Humor.

„Das beste Mittel gegen Hitze? Kühles Nass natürlich – haben wir persönlich getestet“, schrieb die Feuerwehr Köln anschließend auf Instagram. Der störrische Hydrant sei dann „leider“ wieder geschlossen worden, „bevor die Zülpi zum Freibad wurde“, erklärt die Feuerwehr.

Kein Wunder, dass die Feuerwehr das mit einem Augenzwinkern nimmt: Köln stöhnt unter der Hitze. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für Freitag Höchsttemperaturen zwischen 27 und 31 Grad. Doch die Erholung naht.

DWD warnt vor Unwettern

Ab dem Nachmittag warnt der DWD für Köln und Umgebung vor schweren Gewittern mit Sturmböen bis 85 Kilometern pro Stunde, Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter und Hagel. Im schlimmsten Fall seien sogar orkanartige Böen und bis zu 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich.

In der Nacht auf Samstag fallen die Temperaturen auf bis zu 14 Grad. Der Samstag bleibt unfreundlich: Regen, Gewitter, Höchstwerte zwischen 24 und 28 Grad. Auch der Sonntag startet bewölkt und verregnet, mit Höchstwerten zwischen 22 und 25 Grad.

Feuerwehr gibt Hitzetipps

Bevor das Unwetter aufzieht, hat die Feuerwehr Köln noch ein paar Ratschläge parat – ebenfalls mit einer Prise Humor.

„Viel trinken – und nein, Kölsch allein zählt nicht“, schreibt die Feuerwehr. Außerdem rät sie zu Schatten, Kopfbedeckung und Sonnencreme, leichter Kleidung sowie: „Kinder und Tiere NIEMALS ins Auto – das ist keine Bitte, das ist Pflicht.“

Zur Abkühlung empfiehlt die Feuerwehr ausdrücklich Freibäder und freigegebene Badeseen – aber: „Nicht im Rhein!“ Und schließlich: „Schaut aufeinander – besonders auf ältere Menschen und Nachbarn.“ Das Fazit der Feuerwehr: „Bleibt wachsam. Bleibt cool. Bleibt gesund.“ (mg)

Die Polizei ist mit Kräften und Fahrzeugen auf einer Straße im Einsatz. Der Bereich ist mit Flatterband abgesperrt.
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