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Der nächste Kosten-HammerNeue Zahlen zeigen: Autofahren ist über 30 Prozent teurer

Tankstelle

Copyright: Hauke-Christian Dittrich/dpa

An der Zapfsäule bekamen Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten zu spüren. (Symbolbild)

Autofahren wird zum Luxusgut: Die Preise kennen nur eine Richtung – nach oben.

Kosten-Schock für Autofahrer: So tief müsst ihr jetzt in die Tasche greifen. Für Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland wird es finanziell immer enger. Die Ausgaben rund ums Fahrzeug sind im März um heftige 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geklettert, wie dpa unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes meldet. Zum Vergleich: Die allgemeine Teuerungsrate lag im gleichen Zeitraum bei nur 2,7 Prozent. Ein Hauptgrund ist der Ölpreisschock durch den Iran-Krieg, aber auch Werkstattbesuche und Versicherungen wurden kostspieliger.

Besonders schmerzhaft ist der Blick auf die Tankstelle. Kraftstoff war im Vergleich zum März 2025 um ganze 20 Prozent teurer. Bei den Dieselpreisen gab es einen Anstieg von 29,7 Prozent, während Superbenzin um 17,3 Prozent zulegte. Obendrauf kamen höhere Kosten für Werkstatt und Inspektionen (plus 4,1 Prozent) und auch die Autoversicherung wurde teurer (plus 1,4 Prozent).

Langzeit-Check enthüllt den wahren Kosten-Hammer

Wer jetzt denkt, das sei nur eine kurze Phase, der irrt gewaltig. Ein mehrjähriger Vergleich zeigt, wie extrem die Kosten gestiegen sind. Laut der Wiesbadener Behörde lagen die Ausgaben für das Auto im Jahr 2025 um 31,2 Prozent höher als noch 2020. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten kletterten im selben Zeitraum dagegen nur um 21,9 Prozent.

Der größte Preistreiber war dabei die Kfz-Versicherung mit einem unglaublichen Plus von 63,0 Prozent seit 2020. Aber auch andere Bereiche wurden in dieser Zeitspanne massiv teurer: Gebrauchte Autos kosteten 45,3 Prozent mehr, der Führerschein und die Fahrschule schlugen mit 42,7 Prozent zu, Kraftstoffe verteuerten sich um 37,5 Prozent und für Reparaturen fielen 34,5 Prozent mehr an.

Alternative ÖPNV? Auf lange Sicht die günstigere Wahl

Und was ist mit Bus und Bahn? Auch hier sind die Preise im März gestiegen, und zwar um 6,2 Prozent. Der Hauptgrund dafür ist die Anpassung beim Deutschlandticket. Dieses kostet jetzt 63 Euro monatlich – das sind 5 Euro mehr als bisher. Mit dem Ticket sind bundesweite Fahrten im Nah- und Regionalverkehr möglich.

Doch auf mittlere Sicht kommt die überraschende Wende: Dank des Deutschlandtickets, das im Mai 2023 eingeführt wurde, ist es für Pendler sogar günstiger geworden. Die Kosten für kombinierte Fahrkarten für Bus und Bahn lagen im Jahr 2025 um 18 Prozent unter dem Niveau von 2020. Für viele also eine echte finanzielle Erleichterung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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