Horror-Serie in Viersen: Mann und Hund von Zug getötet.
Horror-Serie in ViersenMann (61) und Hund von Zug erfasst – schon der dritte Todesfall

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An dem Bahnübergang kamen seit Juni 2025 drei Menschen ums Leben. (Archivbild)
Eine entsetzliche Unglücksserie nimmt kein Ende. In Viersen ereignete sich am Mittwoch (12. Juni 2024) zur Mittagszeit erneut eine Tragödie, als ein Mann an einem Gleisübergang von einer Bahn erfasst wurde. Für den 61-Jährigen aus Grefrath war jede Rettung vergeblich.
Gemäß den aktuellen polizeilichen Erkenntnissen war der 61-Jährige zu Fuß am halbseitig gesicherten Gleisübergang unterwegs, als ihn eine Regionalbahn erfasste. Bei diesem furchtbaren Vorfall kam auch sein Hund, der ihn bei sich hatte, ums Leben.
Bereits das dritte Todesopfer an dieser Stelle
Rettungskräfte trafen zügig am Unglücksort ein. Der Triebfahrzeugführer stand unter Schock und erhielt Betreuung durch einen Notfallseelsorger. Unverletzt blieben die circa 150 Passagiere in der Bahn. Sie wurden von der Feuerwehr aus den Waggons begleitet und setzten ihre Fahrt in Bussen fort.
Die Tragik des Geschehens wird dadurch noch verstärkt, dass es sich bereits um den dritten tödlichen Vorfall an genau diesem Gleisübergang binnen eines Jahres handelt. Schon im Sommer des Jahres 2023 starben an dieser Stelle zwei weitere Personen.
Behörden gehen von Missachtung der Schranken aus
Eine 88-jährige Radfahrerin wurde im Juni des Vorjahres von einer Bahn erfasst. Lediglich zwei Monate darauf verstarb im August ein 65 Jahre alter Mann, der sein Rad schob. Die Ermittlungsbehörden nahmen in beiden Situationen an, dass die Verunglückten den Versuch unternahmen, den doppelgleisigen Übergang trotz bereits gesenkter Halbschranken zu passieren.
Nach dem jüngsten Ereignis musste der Schienenverkehr auf der Linie temporär gestoppt werden. Eine weitere Bahn, die in die Gegenrichtung fuhr, erhielt die Anweisung, zum Bahnhof Anrath umzukehren. (dpa/red)
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