Die Dschungelcamp-Teilnahme von Gil Ofarim sorgt weiterhin für Aufregung. Nach den vielen Boykott-Aufrufen und einer Stellungnahme von RTL hat sich jetzt auch der Musiker selbst zu Wort gemeldet.
Umstrittene Dschungelcamp-TeilnahmeGil Ofarim reagiert auf Boykott-Aufrufe

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Viele Fans wollen das Dschungelcamp wegen seiner Teilnahme boykottieren - jetzt hat Gil Ofarim Stellung bezogen. (Bild: RTL)
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Wochenlang kursierten Gerüchte um seine Teilnahme beim Dschungelcamp 2026, Anfang Januar gab es von RTL schließlich die offizielle Bestätigung: Gil Ofarim ist in der kommenden Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ (Start am Freitag, 23. Januar, 20.15 Uhr) dabei. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Etliche Fans rufen zum Boykott der beliebten Reality-TV-Show auf.
„Kein Dschungelcamp mit Gil Ofarim“ - so oder so ähnlich heißt es zahlreich in den Kommentaren auf Social Media, nachdem RTL bekannt gegeben hat, dass der 43-Jährige die Reise in die australische Wildnis antreten wird.
Der Sender verteidigte daraufhin die Teilnahme von Gil Ofarim mit folgenden Worten: „Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar.“
Ein Großteil der Fans schimpfte allerdings weiter: „Ihr könnt die Teilnahme von Gil nicht damit rechtfertigen, dass er sich vor Gericht gestellt hat“, schreibt ein User beispielsweise in Richtung von RTL. Jetzt hat der Rockmusiker selbst Stellung bezogen.
„Hat sich vieles geändert in meinem Leben“
Gil Ofarim hatte für mächtig Wirbel gesorgt, als er 2021 öffentlich behauptete, in einem Leipziger Hotel wegen einer Davidstern-Kette antisemitisch diskriminiert worden zu sein. Diese Darstellung stellte sich später als falsch heraus: 2023 gab der Sänger im Strafprozess zu, den Vorfall im Kern erfunden und den Hotelmitarbeiter zu Unrecht beschuldigt zu haben. Er entschuldigte sich vor Gericht und zog sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück.
In einem RTL-Einspieler mit dem Titel „Vorbelastet ins Dschungelcamp?“ reagiert Gil Ofarim nun auf die vielen Boykott-Aufrufe. „Ich kann mir letztendlich wahnsinnig viele Gedanken machen oder mich verrückt machen“, sagt er und beteuert, sich seit der Davidstern-Affäre weiterentwickelt zu haben. In einem weiteren RTL-Interview stellt er zudem klar: „Ich kann nicht in die Vergangenheit gehen und Dinge ungeschehen machen [...]. Was ich nur machen kann, ist aufstehen und von vorne anfangen.“
Direkt nachdem seine Dschungelcamp-Teilnahme offiziell gemacht wurde, hatte sich Gil Ofarim bereits in einem ersten Statement an seine Kritiker gerichtet: „Die Zeit, die Jahre, die ich, sagen wir, von der Bildfläche weg war, hat sich vieles geändert in meinem Leben. Ich habe mich auch weiterentwickelt. Und alles andere werden die Zuschauer dann selber entscheiden.“ (tsch)
