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Sido, Knossi und Co. Tierquälerei: PETA mit Anzeige gegen Stars nach Rekord-Angelcamp

Sido_Segeln

Der Rapper Sido wurde von der Tierrechtsorganisation Peta wegen Fischquälerei angezeigt. Das Foto zeigt den Musiker auf einem Segelboot auf Santorini vor wenigen Tagen.

Gollwitz – Vom 17. bis zum 19 Juli veranstalteten der Rapper Sido (39) und Influencer Jens Knossalla, besser bekannt als „Knossi“, ein Angelcamp an einem See in Gollwitz in Brandenburg.

Die Tierrechtsorganisation PETA erstattete nun Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Potsdam wegen dem Verdacht auf Tierquälerei gegen die Stars und andere Beteiligte der Aktion.

Sido, Knossi und Co. nach Angelcamp von PETA angezeigt

Ziel der Veranstaltung „Angeln mit Knossi & Sido“ sei es laut PETA gewesen, den Zuschauerrekord des Vorjahres mit 200.000 Zuschauern zu brechen, was ihnen letztendlich auch gelungen ist. Die Teilnehmer wollten um den größten Karpfen um die Wette angeln.

Die Organisation prangert zudem an, dass die beiden nebenbei Werbung für andere Produkte platzierten.

Es sei inakzeptabel, „wenn Fische als Spielzeug benutzt werden und für die Selbstdarstellung oder für Produktwerbung wiederholt und massiv leiden müssen“, erklärt Dr. Tanja Breining, Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA.

Sido und Knossi wird Tierquälerei vorgeworfen

Wurde ein Fisch gefangen, hätten die Teilnehmer stolz mit dem Tier vor der Kamera posiert und es den Zuschauern gezeigt. Anschließend hätten sie die Tiere wieder ins Wasser gelassen. Doch auch diese angewandte Methode, die Catch&Release genannt wird, kritisiert die Organisation deutlich.

Da die Karpfen bei dieser Praxis Verletzungen durch den Haken erleiden und massivem Stress ausgesetzt seien, hätten“ Sido, „Knossi“ und die anderen Teilnehmer das deutlich erkennbare Leiden der Fische bewusst in Kauf genommen, heißt es in der Mitteilung von PETA.

Auf dem Video sei an der heftigen Atmung der Tiere zudem eindeutig zu erkennen, dass die Fische unter Sauerstoffmangel litten.

PETA verweist auf Strafen gegen Marteria und Klaus Augenthaler

In ihrer Mitteilung verweist die Organisation zudem auf rechtskräftige Urteile zu vergleichbaren Fällen.

Demnach seien unter anderem auch Ex-Fußballprofi und –trainer Klaus Augenthaler (3.000 Euro) und Rapper Marteria (5.000) wegen der Catch-and-Release-Praxis zur Kasse gebeten worden.

Ziel der neuerlichen Anzeige der Tierrechtsorganisation sei es, ein geplantes zweites Camp von Sido und Knossi zu verhindern. (cho)  

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