Tahnee berichtet Ina Müller von ihrem Outing„Das ist aber schon hart“

Lachen, Singen und übers Outing reden: Bei „Inas Nacht“ gab es zwischen Gastgeberin Ina Müller (links) und Comedienne Tahnee viel zu besprechen. (Bild: NDR/ARD/Morris Mac Matzen)

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Lachen, Singen und übers Outing reden: Bei „Inas Nacht“ gab es zwischen Gastgeberin Ina Müller (links) und Comedienne Tahnee viel zu besprechen. (Bild: NDR/ARD/Morris Mac Matzen)

Dass die Stand-up-Comedienne Tahnee lesbisch ist, ist seit vielen Jahren kein Geheimnis mehr. Das Outing war damals aber doch schwierig - vor allem für ihre Mutter. Das erzählte Tahnee jetzt bei „Inas Nacht“.

Tahnee Schaffarczyk (34) ist seit 2023 mit Juliette Schoppmann, der Zweitplatzierten der ersten DSDS-Staffel verheiratet. Dass sie lesbisch ist, thematisiert die Comedienne auch, wenn sie auf der Bühne steht. Aber so ungezwungen konnte sie nicht immer mit ihrer sexuellen Orientierung umgehen. Das Outing verlief schwierig - vor allem ihrer Mutter gegenüber.

Ina Müller, Gastgeberin bei „Inas Nacht“, sprach ihr Tahnee direkt darauf an. „Dein Outing war irgendwie lustig, aber irgendwie auch nicht. Du hast das deiner Mama erzählt, 'Mama, ich steh auf Frauen', und für deine Mama war's ein halber Weltuntergang, oder?“

„Irgendwie lustig, irgendwie nicht“: So verlief das Outing von Tahnee

Tahnee, in der 40.000 Einwohner großen Kreisstadt Heinsberg bei Köln geboren, erzählte: „Wie das halt beim Outing manchmal so ist: Es war nicht der Moment dafür, das ist irgendwie so passiert, und es war aus so ner Drucksituation heraus. Du machst ja so was erst mal jahrelang mit dir selber aus und verstehst auch nicht so richtig, was da passiert.“

Als sie es der Mutter dann erzählt habe, sei ihre Mutter einfach überfordert gewesen. Und dann sei es ihr so rausgerutscht: „Kann nicht einmal was normal laufen in diesem Hause?“ Und sie habe auch gesagt: „Ich fahr jetzt los und fahr gegen n' Baum.“ - „Das ist aber schon hart“, meinte Müller. Aber Tahnee entschärfte lächelnd. Sie sei nicht losgefahren. „Natürlich nicht.“ Und natürlich würde ihre Mutter sie „ganz doll“ liebhaben. (tsch)

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