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Anschlag auf CSDBehörden nennen Details über das Todesopfer

Blumen, Kerzen und die Botschaft „Wir gedenken aller Opfer und Überlebenden“ sind an einem Baum mit beschädigter Rinde zu sehen, wo ein Fahrzeug am Rande des Christopher Street Day in eine Menschenmenge gefahren war.

Copyright: Soeren Stache/dpa

Blumen, Kerzen und die Botschaft „Wir gedenken aller Opfer und Überlebenden“ sind an einem Baum mit beschädigter Rinde zu sehen, wo ein Fahrzeug am Rande des Christopher Street Day in eine Menschenmenge gefahren war. 

Die Behörden haben offiziell bestätigt, wer die Frau war, die bei dem Anschlag auf den Berliner CSD getötet wurde. 

Die bei dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) getötete Frau stammt aus Polen. Das bestätigte ein Sprecher der Berliner Senatskanzlei am Montag. Die polnische Staatsbürgerin war den Angaben zufolge 65 Jahre alt und hielt sich gemeinsam mit ihrer Tochter in der Hauptstadt auf.

Ein Sprecher des polnischen Außenministeriums in Warschau bestätigte am Montag ebenfalls, dass es sich um eine polnische Staatsangehörige handelte. Weiter sagte er, die erwachsene Tochter der Frau sei derzeit im Krankenhaus, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr. „Wir wissen, dass sie darüber informiert wurde, dass ihre Mutter nicht mehr lebt.“

Opder von CSD-Anschlag stammte aus Polen

„Wir sprechen der Familie und den Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus“, schrieb der Sprecher des Außenministeriums auf X. Der polnische Konsul in Berlin stehe in Kontakt mit den deutschen Behörden und werde der Familie die notwendige konsularische Unterstützung zukommen lassen.

Deutsche Ermittler veröffentlichten bisher keine Einzelheiten zur Identität der toten Frau und der knapp 30 Verletzten der Bluttat.

Der Anschlag hatte sich am Samstagabend nahe der Abschlussveranstaltung zur CSD-Demonstration am Brandenburger Tor ereignet. Ein laut Behörden mutmaßlich islamistisch motivierter 21-Jähriger fuhr mit einem Auto im Tiergarten in eine Menschenmenge und attackierte weitere Opfer mit einer Stichwaffe. Der flüchtige Verdächtige wurde am Sonntagabend von Spezialkräften während eines Einsatzes in einer Kleingartenanlage in Berlin erschossen. Laut Polizei lief er mit einem Messer auf sie zu.

Provisorische Planen bedecken das durch ein Unwetter abgedeckte Dach eines Reihenhauses. Im Vordergrund liegen Teile einer zerstörten Gartenlaube und Dachziegel. Ein mutmaßlicher Tornado hat in und um Glückstadt in Schleswig-Holstein eine Schneise der Verwüstung geschlagen und nach ersten Schätzungen Schäden in sechs- bis siebenstelliger Höhe verursacht.
Schwere Schäden
Tornado wütet – Einzelteile flogen bis zu 100 Meter durch die Luft