Plötzlich mit Gestell vor der Kamera! „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa überrascht die Zuschauer. Ein kleines Malheur ist der Grund.
Optiker-Panne bei RiewaDarum trug der „Tagesschau“-Sprecher plötzlich eine Brille

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Jens Riewa, Chefsprecher der „Tagesschau“. (Archivbild)
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Was ist denn da los? Am Dienstagabend rieben sich viele vor dem Fernseher die Augen. Denn Jens Riewa (62), das bekannte Gesicht der „Tagesschau“, sah irgendwie anders aus. Statt wie üblich ohne, moderierte der Sprecher mit einer Brille auf der Nase.
Die Auflösung für den veränderten Look lieferte der Chefsprecher kurz darauf selbst. Auf seinem Instagram-Kanal weihte er seine rund 46.000 Follower ein. Und gab zu: Auf diese modische Abwechslung hätte er gut und gerne verzichten können.
Kontaktlinsen-Notfall: Riewas Optiker patzt
Der Grund für die Brillen-Premiere zur besten Sendezeit war ein kleines Missgeschick, wie die dpa meldet. Sein Optiker hatte schlichtweg vergessen, frische Kontaktlinsen zu ordern. Ein Prozess, der normalerweise seit Ewigkeiten wie am Schnürchen läuft.
Eine Teilschuld nimmt Riewa aber auf sich, wie er einräumte. Weil er kürzlich von Monats- auf Tageslinsen gewechselt hatte, herrschte wohl Unklarheit bei der Nachbestellung. Vermutlich ist die Sache deswegen ins Wasser gefallen, so der Sprecher.
Riewa nimmt's gelassen: „Kann man ja mal machen“
Also blieb ihm nichts anderes übrig, als um 20.00 Uhr mit der Sehhilfe vor die Kamera zu treten. Seine coole Reaktion darauf: „Kann man ja mal machen“. Völlig fremd ist das Tragen einer Brille für den Moderator aber sowieso nicht.

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Susanne Daubner und Jens Riewa (Archivbild)
Zum Lesen im Bett greife er nachts immer zur Brille, offenbarte der Nachrichtensprecher. Was für die Zuschauerinnen und Zuschauer also ein echter Hingucker war, bedeutete für Riewa nur eine winzige, außerplanmäßige Änderung seiner Routine.
Jens Riewa gehört seit 1991 zum festen Sprecherteam der „Tagesschau“ und übernahm dort im Jahr 2020 die prestigeträchtige Position des Chefsprechers von Jan Hofer. Der erfahrene Journalist, der zuvor eine Ausbildung zum Funkoffizier und ein Schauspielstudium absolvierte, prägt seither das Gesicht der Hauptausgabe um 20.00 Uhr.
Neben seiner Tätigkeit als Sprecher im Studio ist er regelmäßig als Off-Stimme in verschiedenen Reportagen und Dokumentationen der ARD zu hören. Mit seiner jahrzehntelangen Präsenz gilt er heute als eine der bekanntesten und verlässlichsten Konstanten in der deutschen Nachrichtenlandschaft. (jag/dpa)
