Der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor gewährt in einer ARD-Show ungewohnt private Einblicke.
In ARD-ShowUngewohnt privat: Philipp Amthor über Leidenschaft mit Freundin – „ist schon gut“

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Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, und seine Freundin Dr. Carlotta Voß
Gut sitzender Anzug, meist mit Krawatte: Philipp Amthor verkörpert das Bild, das viele von einem CDU-Politiker haben, beinahe perfekt. Lediglich sein junges Alter, oft Ziel von Spitzen der ZDF-Satiresendung „heute-show“, fällt da deutlich aus dem Raster.
Politisch ist er jedoch alles andere als eine Witzfigur. Ganz im Gegenteil. Er kam mit 24 Jahren als jüngster Parlamentarier in den Bundestag und wurde sechs Jahre danach zum Staatssekretär ernannt. Die neue ARD-Sendung „Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Philipp Amthor“ zeigt nun eine ganz andere, persönliche Facette des Politikers – an der Seite seiner Lebensgefährtin.
Philipp Amthor schwärmt von Freundin Carlotta
Offenherzig redet das Paar vor der Kamera über seine Partnerschaft. Leidenschaftliche Debatten sind ein wesentlicher Aspekt ihres gemeinsamen Alltags. „Nicht nur über politisches Geschehen, auch über Theorie, über Geschichte, über politische Philosophie. Das ist schon gut, da kann ich auch was lernen“, verrät Amthor. Seine Partnerin Dr. Carlotta Voß, die als politische Referentin und Publizistin tätig ist, ergänzt, dass sie hervorragend mit Amthor streiten könne, „weil er wirklich die Ruhe behält, sich tatsächlich in das andere Argument einzudenken“.
Für seine Freundin findet Amthor nur lobende Worte. „Ich finde vor allem das Tolle, dass ich mit ihr eine unglaublich intelligente, schlaue Gesprächspartnerin habe, die wirklich auch meine Interessen fördert“, sagt er. Er betont, dass er immer etwas Neues lerne und sich auf jedes gemeinsame Frühstück sowie die abendliche Reflexion des Tages mit ihr freue.
Im Interview mit dem Journalisten Markus Feldenkirchen kommt es laut „t-online“ dann zum großen Überraschungsmoment. Der CDU-Mann bejaht die Frage, ob seine Partnerin Carlotta Voß eine Feministin ist. Aber das ist noch nicht alles. „Sind Sie Feminist?“, hakt Feldenkirchen nach. Amthors Antwort ist eine echte Überraschung: „Das bin ich auch. Das sollte jeder Mann auch sein.“ Er erklärt weiter: „Wenn man sich dafür einsetzt, dass es eine gleichberechtigte Gesellschaft gibt, dann ist das etwas, das für Konservative als Wert genauso wichtig sein sollte.“
Schmerzhafter Punkt: Die Wahrheit über Philipp Amthors Vater
Die Sendung zeigt aber auch eine sensible Facette des 33-jährigen Politikers. Er redet über seine Wurzeln in Ueckermünde und die starke Verbindung zu seiner Familie, vor allem zur Mutter. „Meine Mutter ist eine tolle Frau“, betont Amthor und sagt, er habe ihr „alles zu verdanken“. Für ihn habe sie häufig eigene Bedürfnisse zurückgestellt.
Seinen biologischen Erzeuger hat Philipp Amthor dagegen niemals getroffen. Schon zu Beginn des Jahres offenbarte er dem Magazin „Bunte“, dass er auch nie den Wunsch danach verspürt habe. Die Trennung seiner Eltern erfolgte vor seiner Geburt, wodurch der Vater für ihn lediglich die Funktion des „biologischen Vaters“ hatte. „Daran gibt es für mich aber auch nichts zu pathologisieren, weil es mir in meiner Familie glücklicherweise nie an Zusammenhalt gefehlt hat“, so Amthor. (red)
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