LeAnn Rimes wurde einst mit „Can't Fight the Moonlight“ auch in Deutschland zum Superstar. Jetzt bangen ihre Fans um ihre Stimme.
„Mein Hals brennt wie ein Feuerball“Sorge um Pop-Ikone – verliert sie ihre Stimme endgültig?

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LeAnn Rimes wurde 1996 als Teenager mit dem Hit „Blue“ über Nacht zum Superstar. Später folgten Mega-Hits wie „How Do I Live“ oder „Can't Fight the Moonlight“. (Archivbild)

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Sängerin LeAnn Rimes (Mega-Hit „Can't Fight the Moonlight“ aus „Coyote Ugly“) meldet sich mit einem hochemotionalen und schonungslos ehrlichen Update bei ihren Fans. Nach der Absage mehrerer Konzerte kämpft die 43-Jährige weiterhin mit den schweren Nachwirkungen einer Erkrankung. Zu allem Überfluss kommt nun auch noch privater Kummer hinzu.
Diagnose zwingt LeAnn Rimes in die Knie
Die Country-und Pop-Musikerin war während ihrer Tournee an COVID-19 erkrankt und entwickelte daraufhin eine Kehlkopfentzündung. Die Folge: schwere Schäden an Hals und Stimmbändern.
In ihrem Newsletter auf der Plattform Substack gibt sie nun Einblicke in ihren aktuellen Zustand: „In letzter Zeit bewege ich mich etwas langsamer. Meine Energie kehrt zwar langsam zurück, aber mein Hals fühlt sich immer noch wie ein entzündeter, geschwollener Feuerball an.“ Kleine Spaziergänge und Musik auf den Ohren helfen ihr derzeit, ins Leben zurückzufinden.
Schock-Nachricht aus der Familie
Als wäre die eigene Genesung nicht schon schwer genug, muss die Sängerin laut dem Magazin „HELLO!“ parallel einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Ein geliebtes Elternteil hat einen Schlaganfall erlitten. Ob es sich dabei um ein Mitglied ihrer eigenen Familie oder der ihres Ehemanns Eddie Cibrian handelt, ließ sie offen.
„Ich habe das Gefühl, dass das Leben mich im Moment komplett nackt auszieht“, schreibt Rimes sichtlich mitgenommen. „Mein Hals, meine Speiseröhre, mein Herz… verdammt, ich habe sogar eine Blase an der Ferse. Wenn es regnet, dann schüttet es.“
Die Reißleine gezogen
Nach über 30 Jahren im Musikgeschäft fiel es der Sängerin extrem schwer, die Shows abzusagen. Das schlechte Gewissen plage sie jedes Mal. Doch dieses Mal siegte die Vernunft über den Ehrgeiz.
„Mit 43 Jahren weiß ich, dass es die klügere Entscheidung ist, meinen Körper zu ehren, anstatt ihn zu übergehen“, erklärt sie ihren Fans. Das Risiko, durch Auftritte auf den geschwollenen Stimmbändern bleibende Schäden zu riskieren, sei einfach zu groß. Die Musikerin ging in der Vergangenheit bereits sehr offen mit gesundheitlichen Themen wie Psoriasis (Schuppenflechte) und den Wechseljahren um.
