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Ebola, Hantavirus & Co.Experten warnen: Die nächste Pandemie-Gefahr wächst

Person in gelbem Hemd bereitet Spritze vor

Copyright: IMAGO / NurPhoto

Person in gelbem Hemd bereitet Spritze vor.

Droht die nächste Gesundheitskrise? Fachleute läuten die Alarmglocken.

Die Stimmung ist angespannt. In Afrika sind medizinische Einsatzkräfte dabei, eine frische Ebola-Welle zu stoppen. Gleichzeitig betonen Fachleute mit Nachdruck, dass die globale Gemeinschaft zunehmend verwundbarer gegenüber Infektionswellen wird und dafür nicht genügend gewappnet ist.

Eine pessimistische Prognose liefert ein Report des Global Preparedness Monitoring Board (GPMB), der am Montag (18. Mai 2026) publiziert wurde. Die zentrale Botschaft lautet: „Während Ausbrüche von Infektionskrankheiten häufiger werden, werden sie auch schädlicher.“ Das Risiko einer globalen Seuche nehme rascher zu als die finanziellen Mittel für die Prävention, und „die Welt ist noch nicht wesentlich sicherer“. Das berichtet „the Guardian“.

Warum Klimawandel und Kriege das Risiko verschärfen

Experten identifizieren den Klimawandel und kriegerische Auseinandersetzungen als Haupttreiber für das steigende Risiko. Zugleich werden kollektive Maßnahmen durch politische Uneinigkeit und wirtschaftliche Einzelinteressen geschwächt. Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, bezeichnete die derzeitigen Epidemien zum Auftakt der Weltgesundheitsversammlung in Genf als „nur die jüngsten Krisen in unserer unruhigen Welt“.

Die Situation ist dramatisch: In der Demokratischen Republik Kongo stemmen sich die Verantwortlichen gegen eine Ebola-Welle, die bereits mindestens 87 Menschenleben gefordert hat. Laut Anne Ancia, der WHO-Repräsentantin vor Ort, sind die Bestände an Schutzkleidung in der Metropole Kinshasa aufgebraucht. Weitere Lieferungen sollen per Frachtmaschine aus einem Lager in Kenia eintreffen. Ebenfalls aktiv sind die Hilfswerke International Rescue Committee und Médecins Sans Frontières mit eigenen Einsatzkräften.

Ein verheerender Fehler: Falsche Tests kosteten wertvolle Wochen

Harsche Kritik kommt von Professor Matthew Kavanagh von der Georgetown University, der ausführt, dass Kürzungen bei den Hilfsgeldern möglicherweise zur aktuellen Lage beigetragen haben. Die internationale Gemeinschaft befinde sich jetzt in einem „Katz und Maus mit einem sehr gefährlichen Erreger“. Der absolute Hammer: „Weil bei frühen Tests nach dem falschen Ebola-Stamm gesucht wurde, erhielten wir falsche negative Ergebnisse und verloren Wochen an Reaktionszeit.“ Bis die Warnung schließlich erfolgte, hatte der Erreger sich schon über bedeutende Verkehrsrouten verbreitet und war in Nachbarländer gelangt.

Kavanagh legt nach und wird noch präziser: „Diese Krise ist nicht im luftleeren Raum entstanden. Wenn man der WHO Milliarden entzieht und wichtige USAID-Programme abbaut, zerstört man genau das Überwachungssystem, das diese Viren frühzeitig aufspüren soll.“ Die Folge sei, dass man nun die „direkten, tödlichen Konsequenzen“ dieser Entscheidung sehe, die globale Gesundheitssicherheit lediglich als einen verzichtbaren Ausgabenposten anzusehen.

Hoffnung und harte Realität: Der ungleiche Kampf

Es gibt jedoch auch positive Entwicklungen. Der Report des GPMB hebt hervor, dass innovative Techniken, darunter die mRNA-Vakzin-Plattformen, sich in „beispielloser Geschwindigkeit“ entwickelt haben. Enorme Summen wurden in die Prävention von Pandemien gesteckt. Aber die Studie mahnt ebenso, dass die Staatengemeinschaft bei der fairen Verteilung von Impfstoffen, Tests und Therapien „Rückschritte“ mache. So dauerte es bei den letzten Mpox-Wellen beinahe zwei Jahre, bis Vakzine in den afrikanischen Krisenregionen ankamen – das ist sogar langsamer als die 17 Monate, die es bei den Covid-19-Impfungen gedauert hat.

Laut GPMB haben die Epidemien das Vertrauen in staatliche Institutionen und demokratische Prinzipien erschüttert. Dies sei durch politisierte Reaktionen und Attacken auf die Wissenschaft noch zugespitzt worden. Kolinda Grabar-Kitarović, die Co-Leiterin des GPMB, betonte: „Der Welt mangelt es nicht an Lösungen. Aber ohne Vertrauen und Gerechtigkeit werden diese Lösungen die Menschen, die sie am dringendsten brauchen, nicht erreichen.“ Gespräche zu einem globalen Pandemie-Vertrag platzten im Vorfeld der Weltgesundheitsversammlung in dieser Woche, da keine Einigung über den Zugriff auf Medikamente als Gegenleistung für die Weitergabe von Erreger-Informationen erzielt wurde. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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