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„Schlag den Star“ ProSieben-Format wird zur reinen Pannen-Show –Olympiasieger total genervt

Der ehemalige Kunstturner Fabian Hambüchen geht über den roten Teppich des 39. Deutschen SportpresseBalls in der Alten Oper.

Der ehemalige Kunstturner Fabian Hambüchen trat in der Schlag den Raab-Sendung vom 12. März 2022 an. Das Foto zeigt ihn beim Deutschen SportpresseBall am 6. November 2021.

Olympiasieger unter sich: Bei „Schlag den Star“ duellierten sich Fabian Hambüchen und Julius Brink – der Turner gegen den Beachvolleyballer. Doch die ProSieben-Show wurde zu einer echten Pannen-Show.

Nervig! Wer am Samstagabend (12. März 2022) um 20.15 Uhr freudig bei ProSieben eingeschaltet hat, um „Schlag den Star“ zu sehen, wurde bitter enttäuscht!

Doch nicht nur Teile der TV-Zuschauerinnen und Zuschauer waren genervt, auch die beiden prominenten Kandidaten hatten sich den Ablauf anders vorgestellt – vor allem mit weniger Pannen!

„Schlag den Star“: Olympiasieger treten gegeneinander an

2012 wurde Julius Brink (39) in London Olympiasieger im Beachvolleyball. Zehn Jahre später trat er bei „Schlag den Star“ an. Kurzfristig und als Corona-Ersatz – gegen einen anderen Olympiasieger!

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Fabian Hambüchen (34) gelang der Gold-Coup 2018 in Rio de Janeiro. Eigentlich sollte er in der ProSieben-Show gegen Ex-Kicker Rúrik Gíslason (34) antreten. Der wurde allerdings zwei Tage vor der Sendung positiv auf das Coronavirus getestet und musste dadurch passen.

Moderiert wurde die ProSieben-Show am Samstagabend wie gewohnt von Elton (50). Brink freute sich über den kurzfristigen Einsatz: Er verriet: „Ich bin oft auch schon als Backup-Kandidat hier gewesen, hab den Abend in den Katakomben verbracht.“ Gut versteckt natürlich, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer ihn nicht sehen konnten. Im Falle einer Verletzung oder anders begründeten Ausfalls wäre er dann eingesprungen. Doch dazu kam es nie. Bis jetzt.

„Dann den Anruf zu bekommen, du spielst um 100.000 Euro, wer würde das nicht wollen?“, so Brink.

„Schlag den Star“: Olympiasieger im Duell – gleich im ersten Spiel fliegen die Fäuste

Klar bei ehemaligen Weltklasse-Sportlern: Sie schenkten sich nichts und gaben alles für den Sieg. Und gleich in Spiel 1 flogen die Fäuste!

Schlag den Star (12. März 2022) Elton moderiert das Duell zwischen Fabian Hambüchen und Julius Brink

Elton moderiert das Duell zwischen Fabian Hambüchen und Julius Brink bei „Schlag den Star“ am 12. März 2022.

Denn das hieß: Boxen. Natürlich nicht gegeneinander, sondern gegen einen Automaten. 90 Sekunden lag mussten die Duellanten mit beiden Händen so schnell wie möglich gegen eine Art Trommelfell boxen. Derjenige mit mehr Treffern sollte gewinnen. Das war Fabian Hämbuchen, der den längeren Atem hatte.

„Schlag den Star“: ProSieben mit großen Problemen

Allerdings lief der Abend auf anderer Ebene zunächst gar nicht rund. Denn ProSieben hatte zunächst große Probleme technischer Natur.

Erst funktionierte der Box-Automat nicht, bei Spiel zwei (Tierumrisse), einem Buzzer-Spiel, blieb der Bildschirm von Julius Brink schwarz. Dann zeigte er ein falsches Spiel an. Immerhin: So konnten die Ex-Sportler nach der anstrengenden Box-Einlage noch etwas durchatmen.

Auch hier hatte Fabian Hambüchen das glücklichere Händchen. In Spiel drei war dann körperliches Geschick gefragt. „Surfen“ war angesagt. Allerdings auf einer Simulations-Maschine – ähnlich wie das bekannte „Bullenreiten“. Die Regeln waren schnell erklärt: Wer sich länger auf dem Brett hält, gewinnt. Und Brink gelang der Ausgleich in den Gesamtpunkten.

„Schlag den Star“: ProSieben muss bei Spiel einschreiten, Kommentator entschuldigt sich

Bei „Zahlenwörter“ hatte Hambüchen wieder die Nase vorn. Beim Spiel „Schatzsuche“ war dann Geduld gefragt. Auch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Denn die mussten den Kandidaten minutenlang dabei zusehen, wie sie in je drei Sandkästen nach Schatztruhen buddelten. Einziges Hilfsmittel außer den eigenen Händen: eine kleine Gartenschaufel. Das Problem: Die Truhen waren unauffindbar.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und als die Kontrahenten schon am Ende ihrer Kräfte schienen, griff der Sender ein. Die Produktionsmitarbeiter drückten Moderator Elton große Schaufeln in die Hand, die dieser an die Kandidaten weitergab. Doch auch das nützte nichts. Hambüchen fand nicht mal eine der drei Truhen, Brink immerhin die erste. So war das alles nicht geplant!

„Es tut mir auch ein bisschen leid für alle, die zu Hause sind“, entschuldigte sich Kommentator Ron Ringguth (56) bei den Zuschauerinnen und Zuschauern vor den TV-Geräten.

„Schlag den Star“: Fabian Hambüchen schimpft lauthals – „Was eine Pisse“

Und dann plötzlich Hoffnung, als beide Kandidaten nahezu gleichzeitig eine Kiste fanden. Vorbei war es damit aber immer noch nicht. Völlig schweißgebadet buddelte Brink dann nach rund 30 Minuten endlich die letzte Schatulle aus – und zerkloppte sie nach der finalen Klingel mit seiner Schaufel.

„Eines der härtesten Spiele, die wir hier je gesehen haben. Zwei Leute werden uns alle hassen“, so Ringguth. Hambüchen nach der Erlösung: „Danke, dass du es beendet hast. Was eine Pisse, ey!“

Auch beim nächsten Spiel drohte eine Geduldsprobe. Es ging darum, mit einem „Zorbing Ball“ schneller Runden zu drehen, als der Gegner. Dabei durfte der jeweils andere – ebenfalls in einem „Zorbing Ball“ – behindern.  Hambüchen agierte clever, blockierte Brink.

„Schlag den Star“: Pannen-Serie, aber Hambüchen siegt nach 13 Spielen

Daraufhin verkündete Ringguth: „Hier haben wir übrigens eine Maximalzeit von drei Minuten.“ Ob von Anfang an geplant oder eine spontane Idee, um die Show nicht noch länger werden zu lassen, bleibt wohl ein Geheimnis. Das Spiel jedenfalls ging genauso an Hambüchen wie das anschließende „Töne merken“.

Bei „Kugel fangen“ ging die Pannenserie weiter: Der Jingle für das Ende des Spiels kam viel zu früh, beim Stand von 2:2 in Durchgängen, es ging bis drei. Letztlich setzte sich dann erneut Hambüchen knapp durch. Spielstand nach Spiel acht – 28:8 für den „Turnfloh“, der sich nach einem langen Abend am Ende auch den Show-Sieg sicherte. Um 00:26 Uhr durfte Hambüchen nach 13 Spielen den begehrten Geldkoffer mit 100.000 Euro entgegennehmen. (sku)

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