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Zeitpunkt überrascht Coup von Charles III.: Kaum König, verleiht er Dianas Titel neu

Auf diese Frauen blickt die Welt. Camilla (Mitte) ist die Königsgemahlin an der Seite von König Charles III. Die Kinder von Schwiegertochter Meghan (l.) sind nun Prinz und Prinzessin. Und Kate (r.), Frau von Thronfolger William bekommt Dianas Titel als Herzogin von Wales. Das Foto zeigt das Trio am 21. April 2019.

Auf diese Frauen blickt die Welt. Camilla (Mitte) ist die Königsgemahlin an der Seite von König Charles III. Die Kinder von Schwiegertochter Meghan (l.) sind nun Prinz und Prinzessin. Und Kate (r.), Frau von Thronfolger William bekommt Dianas Titel als Herzogin von Wales. Das Foto zeigt das Trio am 21. April 2019.

Charles ist neuer König des Vereinigten Königreiches und von Nordirland. Mit einer seiner ersten Amtshandlungen hat er ein deutliches Zeichen gesetzt. Sichert er so den Fortbestand der Monarchie?

Dass der Tag einmal kommen würde, darauf war die Familie Windsor vorbereitet. Die Weichen für das Königshaus hatte Elizabeth II. (†96) noch selbst gestellt. Doch mit dem Tod der äußerst populären und beliebten Königin werden Stimmen lauter, die eine Abschaffung der Monarchie fordern.

Ihr Sohn Charles (73), am Samstag (10. September) offiziell zu König Charles III. proklamiert, besitzt nicht den gleichen Rückhalt im Volk wie seine Mutter.

König Charles III. trumpft mit erster Amtshandlung auf

Eine seiner ersten Amtshandlungen wird daher von Experten als kleiner Geniestreich gewertet. Denn es ist ein klares Zeichen dafür, dass Charles das als verstaubt geltende britische Königshaus in die Moderne und damit in eine sichere Zukunft führen will.

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In seiner ersten Ansprache an sein Volk verkündete Charles III., dass sein ältester Sohn und Thronfolger William (40) der neue Prinz von Wales wird. Dass William diesen Titel von seinem Vater übernimmt, ist keine Überraschung. Der Zeitpunkt aber sehr wohl. 

Denn anders als mit anderen Titeln wird der des Prinzen von Wales nicht vererbt, sondern kann nur durch den jeweiligen Souverän verliehen werden. König Charles III. beispielsweise bekam ihn am 26. Juli 1958 von seiner Mutter verliehen – erst fünf Jahre nachdem sie als Königin den Thron bestiegen hatte. Die offizielle Zeremonie in Wales fand sogar erst am 1. Juli 1969 statt.

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William ist im Volk sehr beliebt, hat früh das Pflichtbewusstsein eines künftigen Königs entwickelt. Und an seiner Seite hat er Kate (40) – die Geheimwaffe des Königshauses. Wo sie auftritt, wird gejubelt. Die dreifache Mutter beherrscht den Auftritt auf der royalen Bühne perfekt – ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen.

Prinzessin von Wales: Kate trägt nun Dianas Titel

Kate ist nun die neue Prinzessin von Wales – ein Titel, den bis zu ihrer Scheidung von Charles die Königin der Herzen, Prinzessin Diana, trug. Camilla, die zweite Ehefrau von Charles durfte sich so nicht nennen. Allerdings ist diese jetzt Königsgemahlin. Ein Titel, den ihr noch Elizabeth II. angedacht hatte.

Mit William und Kate setzt das Königshaus klar auf die Zukunft. Beide gelten als modernes Ehepaar. Millionen Follower auf ihren Social-Kanälen zeugen davon.

William erarbeitete sich seit seiner Jugend ein bodenständiges Image. Er arbeitete mehrere Jahre als Rettungshubschrauber-Pilot und trägt schon mal lässige Jeans. 2017 gab er seinen Job auf und ist seither Vollzeit-Royal.

Im Gegensatz zu früheren Generationen royaler Väter, die oft eine gewisse Distanz zum Nachwuchs wahrten, erzählte William stolz, dass er die erste Windel seines erstgeborenen Sohnes Prinz George wechselte. Diese Fähigkeit konnte er anschließend auch bei Tochter Charlotte und Sohn Louis unter Beweis stellen. Während des Corona-Lockdowns teilte er sich nach eigenen Worten mit seiner Frau Kate die Betreuung der beiden älteren Kinder im Homeschooling.

William und Kate wirken bei ihren Auftritten für Royal-Verhältnisse locker und natürlich. Mit ihrem Einsatz für Umwelt- und Naturschutzthemen sowie für Projekte zur Förderung der psychischen Gesundheit sind William und Kate das moderne Gesicht der Monarchie.

Noch im Juni verkaufte Prinz William auf der Straße Obdachlosen-Zeitungen. Im August zogen er und seine Familie vom Kensington-Palast in ein Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor, um den drei Kindern ein möglichst normales Leben sowie mehr Freiheiten als in London zu ermöglichen.

Interviews gibt William höchst selten, doch scheut er sich nicht, offen seine Meinung zu sagen. So reagierte er scharf, als sein Bruder Prinz Harry und dessen Frau Meghan der königlichen Familie in einem spektakulären Fernsehinterview Rassismus vorwarfen. „Wenn wir eines nicht sind, dann eine rassistische Familie“, sagte William vor Reporterinnen und Reportern. Das Verhältnis der beiden Brüder ist seither getrübt.

Durch den Rückzug seines jüngeren Bruders Harry und seines umstrittenen Onkels Andrew aus der ersten Reihe der Royals kommen auf den neuen Thronfolger noch mehr Aufgaben zu als auf seinen Vorgänger - zumal Charles III. schon 73 Jahre alt ist.

„William wird einen größeren Teil der Last übernehmen müssen, und ich habe keinen Zweifel daran, dass sein Anteil an den königlichen Pflichten zunehmen wird“, sagte der Verfassungsexperte Robert Hazell vom Londoner University College der Nachrichtenagentur AFP. (afp/susa)

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