Mette-Marit ist unheilbar krank. Die norwegische Kronprinzessin, die auf eine Lungentransplantation wartet, zeigte sich zum ersten Mal mit einem Sauerstoffschlauch bei einem öffentlichen Termin.
Prinzessin mit SauerstoffgerätMette-Marit kämpft um jeden Atemzug

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Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit trägt zum ersten Mal ein Sauerstoffgerät zu einem offiziellen Termin bei einem Empfang für die norwegischen Athleten der Paralympics in Mailand und Cortina 2026.
Mette-Marit von Norwegen (52) lächelt tapfer. Sie wirkt fröhlich, doch jeder Atemzug kostet die norwegische Kronprinzessin Kraft. Eine Kraft, die sie aufgrund ihrer unheilbaren Lungenkrankheit nicht hat.
Und so trat die 52-Jährige nun erstmals mit einem Sauerstoffgerät bei einem offiziellen Termin auf. Fotos der Nachrichtenagentur NTB zeigten Mette-Marit mit einer sogenannten Nasenbrille, der der Kronprinzessin Sauerstoff zuführte.
Mette-Marit hatte zuletzt nur wenige öffentliche Auftritte
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Kronprinz Haakon (52) und den gemeinsamen Kindern Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20) empfing sie die norwegischen Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Paralympischen Spielen im Königlichen Schloss in Oslo.
Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose. Dabei bilden sich Narben im Lungengewebe, was unter anderem Atemnot verursachen kann. Der Gesundheitszustand der Kronprinzessin hatte sich zuletzt verschlechtert. Im Dezember hatte der Hof bekanntgegeben, dass Mette-Marit früher oder später eine neue Lunge brauche.
Jüngst war die norwegische Kronprinzessin aufgrund ihrer Krankheit nur selten öffentlich aufgetreten. Zudem stand sie in ihrer Heimat zuletzt wegen ihrer Freundschaft mit dem 2019 gestorbenen Sexualverbrecher Jeffrey Epstein heftig in der Kritik.
Außerdem musste sich ihr Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Høiby (29), Anfang des Jahres wegen Vergewaltigungs-Vorwürfen vor Gericht verantworten. (dpa)
