„Das perfekte Dinner“ Kathy will alles perfekt machen – dann steht sie plötzlich auf dem Tisch

Schon beim Vorbereiten der Jus fürs Wild gönnt sich Kathy beim „perfekten Dinner“ ein Glas von dem guten Wein.

Schon beim Vorbereiten der Jus fürs Wild gönnt sich Kathy beim „perfekten Dinner“ ein Glas von dem guten Wein.

An Tag 4 der Tegernsee-Woche geht es nach Reichersbeuern zu Key-Account-Managerin Kathy. „Viel Liebe und Gefühl ist bei mir das Motto beim Kochen“, versucht sie, alles perfekt zu machen. Vielleicht ein bisschen zu perfekt …

„Ich bin ein sehr quirliger Typ. Ich kann keine Minute ruhig sitzen“, beschreibt sich Kathy selbst. Die vergangenen Tage hatte sie ihre Quirligkeit gut im Griff, doch als Gastgeberin an Tag 4 von „Das perfekte Dinner“ am Tegernsee wuselt sie aufgekratzt durch ihre Glamour-Küche mit goldenen Wänden.

Ihr Motto lautet „SERVUS, mi amore“, weil „ich mag die Mentalität und das Dolce Vita“. Da ihre Mutter eine Weinhandlung führt, gibt es die passenden Weine zu den drei Gängen:

  • Vorspeise: Ich will me(e)hr - Garnele. Pasta, Limone
  • Hauptspeise: Jetzt wird's wild - Reh, Knödel, Karotte, Wein
  • Nachspeise: Des is da Gipfel - Apfel, Crunch, Joghurt

„Das perfekte Dinner“: „Party-Maus“ Kathy will alles perfekt machen

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„Wenn ich an die Kathy denke, habe ich als Erstes die Bar im Kopf“, lacht Judith (57). „Definitiv ist die Kathy eine Party-Maus“, weiß Markus (42). Das gibt die Vox-Gastgeberin sogar selbst zu und schenkt sich beim Kochen der Jus für den Hauptgang ein Glas von dem guten Wein ein, der die Soße verfeinert. „Hilft mir, hilft euch“, prostet sie dem Kamerateam zu. „Man muss ja auch kosten, was man kocht.“

„Der Tisch ist monströs“, kommentiert Robert (37) die überdimensionale Sitzecke, an der die Gäste Platz nehmen. „Ich fand es ein bisschen unpraktisch.“ Das merkt auch Kathy beim Servieren. Weil sie nicht anders an die Gläser kommt, steigt sie einfach auf die Sitzbank und schenkt jedem seinen Lieblingswein ein.

Der große Esstisch hat auch seine Tücken: Gastgeberin Kathy (rechts) schenkt den Gästen im Stehen ein, von links: Alina, Robert, Judith und Markus.

Der große Esstisch hat auch seine Tücken: Gastgeberin Kathy (rechts) schenkt den Gästen im Stehen ein, von links: Alina, Robert, Judith und Markus.

Die Tagliatelle für die Vorspeise ließ Kathy von ihrer Mutter aus Italien importieren. Warum nicht selbstgemacht? „Das lasse ich dann doch lieber den Italienern.“ Dafür wickelt sie die Garnelen in Speck. „Das war top“, schlemmt Markus. Robert sind die Nudeln zu kalt: „Wenn die warm gewesen wären, hätten die mir gut geschmeckt.“

„Das ist das Feinste vom Feinsten“, präsentiert Kathy stolz ihren frisch geschossenen Rehrücken. „Es braucht ganz viel Gefühl“, beschreibt die Jägerstochter die Eigenschaften des Fleisches. Dazu gibt's Kaspressknödel, die schon Judith an Tag 1 als Beilage servierte. Die findet jedoch: „Der war relativ geschmacksneutral.“ Genau das bemängelte Kathy an Judiths Knödel. Robert fällt sein objektives Urteil: Beide Knödel sind „ziemlich gleichwertig“.

Auch die Äpfel für die Apfel-Tarte kommen frisch aus Italien, dazu serviert Kathy selbstgemachtes Joghurt-Eis. Schon zum dritten Mal wird Robert mit dem ungeliebten Mürbeteig konfrontiert, doch er muss zugeben: „Die Apfel-Tarte war von der Konsistenz sehr gut, weil sie nicht so schleimig war.“ Markus ist vom Dessert nicht gänzlich überzeugt: „Der Gipfel in dem ganzen Menü war entweder die Vorspeise oder die Hauptspeise.“

Insgesamt enttarnt Markus Kathys Perfektionismus: „Vielleicht war ein bisschen zu viel ‚mi amore‘ drin.“ Mit 33 Punkten teilt sie sich mit Alina (27) den vorerst zweiten Platz. (tsch)

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