„Das perfekte Dinner“ Gastgeber Zafi ist nach Fauxpas „kurz vorm Austicken“

Ein Tag, an dem aber auch alles schiefzulaufen scheint: Gastgeber Zafi macht seinem Frust übers Handy bei seiner Frau Luft.

Ein Tag, an dem aber auch alles schiefzulaufen scheint: Gastgeber Zafi macht seinem Frust übers Handy bei seiner Frau Luft.

Nicht in Marburg, sondern in Gießen öffnet Agenturleiter Zafi an Tag 3 seine Wohnungstür. Als „strukturiert und sauber“ beschreibt er seinen Koch-Stil. „Das perfekte Dinner“ stürzt ihn jedoch ins Chaos ...

Zafis Frau Julia lässt sich gerne von ihrem Mann bekochen: „Meistens hat er 11 von 10 Punkten.“ Gute Voraussetzungen also für den Gastgeber mit türkischen Wurzeln, Bestnoten abzusahnen. Als Motto hat er sich Israel ausgesucht, „weil wir dort unser Honeymoon hatten nach unserer Hochzeit“. An Tag 3 von „Das perfekte Dinner“ in Marburg und Umgebung kredenzt er seinen Gästen „Eine Reise durch die orientalisch-israelische Genusswelt“:

  • Vorspeise: Auberginensuppe mit Simit und Labneh
  • Hauptspeise: Kunterbunter Teller mit Kichererbsen, Hack, Paprika, Rüben, Tomaten, Biber und Salat – lasst euch überraschen
  • Nachspeise: Malabi und Revani – für den schönen Ausklang mit euch

„Israel ist jetzt nicht mein Gebiet“, kann sich Rainer (66) wenig vorstellen. Kurt (63) sogar noch weniger: „Ich hoffe, dass die Nachspeise gut schmeckt. Das ist erst mal wichtig für mich.“ Der Biber irritiert ihn: „Ist das Biberschwanz?“ Nein, es ist Pfeffer.

„Das perfekte Dinner“: Zafi im Falafel-Stress – „Dann fingen die Probleme an ...“

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Schon bei der Vorbereitung verliert Zafi die Struktur. Seine Falafelmasse ebenfalls, die ist nämlich viel zu flüssig: „Mal gucken, was draus wird. Und beten.“ Nächster Fehler: Er wirft die gehackten Zwiebeln in den Müll. „Oh Gott, ich bin so dumm!“

Auf der Suche nach dem Sesam für die Sesamkringel öffnet er sämtliche Schränke. „Wo ist nur dieser Sesam?“ Die Rettung kommt von seiner Frau übers Smartphone: „Unten, in der unteren Schublade.“ Zafi klagt ihr sein Leid: „Ich bin absolut gestresst. Die Falafel sind der Shit geworden.“

Aktueller Gemütszustand? „Kurz vorm Austicken.“ Dann merkt er: „Ich hab jetzt gerade das falsche Sesam verwendet.“ Er inspiziert die großen Kerne auf dem Teig: „Ach, ich hab Leinsamen drauf!“ Julias Lösung: „Dann sagst du halt, das wird mit Leinsamen gegessen. Ist gut für die Verdauung.“ Abgekämpft sehnt der Gastgeber die Ankunft der Gäste herbei: „Ich hätte jetzt echt Bock auf einen Gin Tonic.“ Er jammert: „Bis zum Mittag ging's mir super. Und dann fingen die Probleme an.“

„Das perfekte Dinner“: Sesam-Fauxpas wird zum Glücksfall

Er bringt die Suppe aus gegrillten Auberginen mit „Sesam“-Kringel und Joghurt und gesteht sein Sesam-Dilemma: „Mir ist ein Fauxpas passiert. Deshalb auch der Stress.“ Für Leinsamen-Fan Chantal (37) ein Glücksfall: „Ich habe mich mega gefreut, dass das Leinsamen war und kein Sesam.“

Dann frittiert Zafi seine Falafel im Freien. Ein Blick in die Fritteuse löst eine Fluchtirade aus: „Fuck! Also richtig kacke! Die haben sich aufgelöst! Scheiße!“ Er rettet, was zu retten ist. Kurt schmeckt's: „Das war deutlich besser als das, was ich bisher als Falafel gegessen habe.“ Nach dem Hauptspeisen-Stress steht Zafi der Schweiß auf der Stirn: „Ich werde noch Albträume davon haben.“

„Das perfekte Dinner“: Chantal lobt Zafi – „Er hat sich um alles bemüht“

Letzte Hoffnung: das Dessert mit Milchpudding und türkischem Grieskuchen. Amira (27) findet in ihrem Pudding eine ganze Tonkabohne. Zafi entsetzt: „Oh Gott. Ich wollte die einkochen und wieder rausholen. Die habe ich vergessen!“ Dafür kommt der Kuchen bei allen super an.

Trotz Chaos und Stress übernimmt Zafi mit 33 Punkten die Führung. Chantal: „Er war ein toller Gastgeber. Er hat sich um alles bemüht.“ Das sieht man Zafi am Ende des Abends auch an: „Ich bin echt platt.“ (tsch)

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