Ende Juli verabschiedet sich Maybrit Illner in die alljährliche Sommerpause. Den ZDF-Sendeplatz vorübergehend übernehmen wird die Journalistin und Juristin Sarah Tacke.
Neuer Polittalk im ZDFSarah Tacke ersetzt Maybrit Illner während der Sommerpause

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Sarah Tacke wird in der Sommerpause mit einem eigenen Talkformat den Sendeplatz von „Maybrit Illner“ übernehmen. (Bild: ZDF / Bo Lelewel)
Zuletzt ging Sarah Tacke noch in einer Reportage dem „System Bürgergeld“ auf den Grund, im Vorjahr befasste sie sich im Rahmen ihrer „Am Puls“-Reihe mit den Gehältern der Deutschen. Nun will die Journalistin auch in einem eigenen Talkformat über das sprechen, was die Leute hierzulande bewegt. Wie das ZDF bestätigte, wird Tacke vorübergehend den Sendeplatz von Maybrit Illner übernehmen.
„Wenn Politik im Alltag ankommt, fragt Sarah Tacke nach: Was läuft schief, was hilft?“, heißt es in einer Ankündigung des Senders. „Kritisch und lösungsorientiert“ soll in der neuen Sendung „mit Betroffenen, Fachleuten, Verantwortlichen und Zuschauern“ diskutiert werden.
Erstmalig zu sehen sein wird das Format unter dem Titel „Sarah Tacke“ am 30. Juli. Bis die Sommerpause von „Maybrit Illner“ endet - die langjährige ZDF-Talkerin kehrt am 3. September auf die Bildschirme zurück - wird jeweils donnerstags um 22.15 Uhr Sarah Tacke das Publikum begrüßen.
Das Konzept von „Sarah Tacke“: Publikums-Kommunikation per QR-Code
Trotz des gleichen Sendeplatzes soll der Aufbau des neuen Talks dem von Illners Sendung jedoch nicht vollständig gleichen. So gehöre laut „DWDL.de“-Berichten auch eine „intensive Social-Media-Kommunikation vor, während und nach der Sendung“ zum „Sarah Tacke“-Konzept. Vorgesehen sei etwa eine Kommunikation mit dem Publikum mittels QR-Code. Thematisch werde man die „drängenden Debatten im Land“ aufgreifen - „DWDL.de“ zufolge handle es sich dabei etwa um Sozialreformen oder die wirtschaftliche Lage innerhalb der Bevölkerung.
Sarah Tacke wurde 1982 in Oldenburg geboren und stieß 2014 zum ZDF, wo sie seither das Verbrauchermagazin „WISO“ moderiert und die Rechtsredaktion des Senders leitet. Zuvor hatte die promovierte Juristin mehrere Jahre für die ARD gearbeitet und war dort unter anderem als Inlandskorrespondentin für die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ tätig. (tsch)
