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25 Jahre „The Fast and the Furious“Diese Idee von Paul Walker steckt bis heute in der Actionfilmreihe

Mit „The Fast and the Furious“ startete vor 25 eine der erfolgereichsten Actionreihen des Kinos. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte neben Hauptdarsteller Vin Diesel (links) auch Paul Walker, der dem Auftaktfilm einen ersten kreativen Anstoß gab. (Bild: Universal Pictures)

Copyright: Universal Pictures

Mit „The Fast and the Furious“ startete vor 25 eine der erfolgereichsten Actionreihen des Kinos. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte neben Hauptdarsteller Vin Diesel (links) auch Paul Walker, der dem Auftaktfilm einen ersten kreativen Anstoß gab. (Bild: Universal Pictures)

Mit „The Fast and the Furious“ feierte vor 25 Jahren der Auftakt einer der erfolgreichsten Action-Reihen aller Zeiten seine Premiere. Zu verdanken hat die Popularität der Filme auch Paul Walker, der bis zu seinem Tod nicht nur eine Hauptrolle spielte, sondern mit einer zündenden Idee auch einen wichtigen Anstoß zur Reihe gab.

Coole Typen, coole Schlitten: In der ersten Fortsetzung In „2 Fast 2 Furious“ ließ es Paul Walker (links) mit Tyrese Gibson mächtig krachen. (Bild: RTL II)

Copyright: RTL II

Coole Typen, coole Schlitten: In der ersten Fortsetzung In „2 Fast 2 Furious“ ließ es Paul Walker (links) mit Tyrese Gibson mächtig krachen. (Bild: RTL II)

Die „Fast & Furious“-Filme bilden eine der erfolgreichsten Action-Reihe des Kinos, und geprägt hatte das Franchise maßgeblich auch Paul Walker. Der 2013 verstorbene Schauspieler verkörperte - angefangen mit dem ersten Film, der vor 25 Jahren, am 18. Juni 2001 seine Weltpremiere feierte, bis einschließlich des siebten Teils (2015) - nicht nur einen zentralen Charakter, er lenkte die Reihe auch auf eine bestimmte kreative Bahn.

Die rasante Fahrt der „Fast & Furious“-Reihe begann ein Jahr, bevor „The Fast and the Furious“ 2001 in die Kinos kam. Walker hatte gerade mit dem Regisseur Rob Cohen den Thriller „The Skulls - Alle Macht der Welt (2000) abgedreht, und Cohen wie auch der Produzent des Films, Neal Moritz, waren an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem damals 26-jährigen Schauspieler interessiert.

Im siebten Teil der „Fast & Furious“-Reihe war Paul Walker zum letzten Mal in seiner Paraderolle des Polizisten Brian O'Conner zu sehen. Der Schauspieler starb kurz vor Ende der Dreharbeiten.  (Bild: RTL / Universal Pictures)

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Im siebten Teil der „Fast & Furious“-Reihe war Paul Walker zum letzten Mal in seiner Paraderolle des Polizisten Brian O'Conner zu sehen. Der Schauspieler starb kurz vor Ende der Dreharbeiten. (Bild: RTL / Universal Pictures)

Die beiden Filmemacher hätten ihn gefragt, was er als Nächstes machen wollte, erinnerte sich Walker 2011 in einem Interview für die „Los Angeles Times“. Die Antwort des Schauspielers, der nebenher auch passionierter Rennfahrer war: Sein Traumprojekt sei eine Mischung aus dem Rennsport-Drama „Tage des Donners“ (1990) und dem Mafiafilm „Donnie Brasco“ (1997).

Es sollte also ein Film werden, in dem Walkers Figur ein undercover ermittelnder Polizist ist und zugleich Autorennen fahre. Sein Wunsch war den Filmemachern Befehl. Schon bald legten Cohen und Moritz ihm die 1998 im Magazin „Vibe“ veröffentlichte Reportage „Racer X“ vor, in dem es um illegale Straßenrennen in New York City ging. Walker war Feuer und Flamme für den Stoff: „Ich wollte sofort unterschreiben, und die sind fast ausgeflippt.“

Paul Walkers Idee lebt weiter

„Fast & Furious 7“ (2015): Der Tod Paul Walker machte den siebten Film der Bleifuß-Saga zu einem tragischen. Er wurde der kommerziell erfolgreichste mit 1,516 Milliarden US-Dollar Boxoffice-Resultat. (Bild: Universal)

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„Fast & Furious 7“ (2015): Der Tod Paul Walker machte den siebten Film der Bleifuß-Saga zu einem tragischen. Er wurde der kommerziell erfolgreichste mit 1,516 Milliarden US-Dollar Boxoffice-Resultat. (Bild: Universal)

Die Begeisterung mündete in Tatkraft. Die Autoren Gary Scott Thompson und Erik Bergquist wurden engagiert, deren Drehbuch der später auch als Regisseur erfolgreiche David Ayer überarbeitete, indem er etwa den Schauplatz von New York nach Los Angeles verlegte. Weitere Darsteller wurden verpflichtet: Vin Diesel, nachdem zuvor Eminem und Timothy Olyphant abgesagt hatten, Jordana Brewster, Michelle Rodriguez.

Vin Diesel wollte nur bei Erfüllung dreier Bedingungen beim elften Teil der „Fast & furious“-Reihe mitmachen, eine davon: Es müsste zu einer Wiedervereinigung seiner und der Figur von Paul Walker kommen. (Bild: John Phillips/Getty Images)

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Vin Diesel wollte nur bei Erfüllung dreier Bedingungen beim elften Teil der „Fast & furious“-Reihe mitmachen, eine davon: Es müsste zu einer Wiedervereinigung seiner und der Figur von Paul Walker kommen. (Bild: John Phillips/Getty Images)

Wie zündend die Walkers Idee war, zeigt auch der Erfolg von „The Fast and the Furious“, der an den Kinokassen weltweit mehr als 200 Millionen einspielte. Und sie wirkt bis heute nach. Gerade entsteht der elfte Teil, und mit ihm soll die Reihe zu ihren Anfängen zurückkehren. Das war die Bedingung, unter der Vin Diesel einer weiteren Beteiligung zugestimmt haben will.

Mit „Fast & Furious 11“ müsste die Reihe nach Los Angeles zurückkehren, habe er von den Studioverantwortlichen gefordert, sagte Diesel im Juni vergangenen Jahres auf dem Autofestival „Fuel Fest“ in Kalifornien. Zweitens sollte der Film die „Auto-Kultur“ feiern und also wie Teil eins in der Welt illegaler Straßenrennen angesiedelt sein.

Drittens müsste es eine „Wiedervereinigung“ seiner, Diesels, und Walkers Figur geben. Wie das gehen soll, wo doch Walker seit fast 13 Jahren tot ist, verrät ein Blick auf die Entstehungsgeschichte von Teil sieben. Walker starb kurz vor Ende der Dreharbeiten, sein Charakter, der geschwindigkeitsliebende Polizist Brian O'Conner, wurde für seine verbliebenen Szenen digital erschaffen. (tsch)

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