Das ZDF hat am Mittwoch mit seinem Start in die WM-Übertragung vor dem Portugal-Auftakt gegen den Kongo überrascht.
Vor Portugal-PartieDüsterer ZDF-Start in WM-Sendung: „Wir müssen einen Irrtum korrigieren“

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Dieser Start in die WM-Übertragung des ZDF dürfte die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer am Mittwoch (17. Juni) überrascht haben.
Um 18 Uhr startete die Sendung mit einem fast schwarzen Bildschirm, nur der WM-Pokal war auf der rechten Seite schemenhaft zu sehen. Dann sagte eine Frauenstimme: „Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wir müssen einen Irrtum korrigieren.“
WM 2026: ZDF überrascht mit Übertragungsstart
Was war passiert? Es kam zunehmend Licht ins Dunkel. Es folgte eine Rückblende zum WM-Viertelfinale 2022 in Katar zwischen Portugal und Marokko (0:1). Superstar Cristiano Ronaldo (41) ging nach der bitteren Niederlage weinend durch die Katakomben.
Der damalige ZDF-Kommentator Béla Réthy (69) sagte dazu: „Cristiano Ronaldo, das war wahrscheinlich sein letztes Länderspiel. Ein trauriges Ende eines großen Champions.“
Dann war wieder die Frauenstimme zu hören: „Das dachten wir! Doch über das Ende einer Geschichte entscheidet ihr Hauptdarsteller selbst. Vier Jahre später: Seine sechste Weltmeisterschaft, mit 41 Jahren. Er hat alles gewonnen, nur dieser Pokal fehlt noch: der WM-Pokal! Der seine Geschichte vollenden würde.“
Moderator Jochen Breyer (43) begrüßte die Zuschauerinnen und Zuschauer im WM-Studio in Mainz anschließend und begrüßte die Experten um Fritzy Kromp (41), Per Mertesacker (41), Christian Streich (61) und Christoph Kramer (35).
Die Viertelfinal-Pleite gegen Marokko war 2022 eben nicht das letzte Länderspiel von CR7, wie es Béla Réthy damals im Live-Kommentar vermutet hatte. Der heute 41-Jährige machte weiter, mit dem Ziel, bei der WM 2026 einen dann wohl endgültig letzten Angriff auf den WM-Pokal zu starten.
Mit Portugal muss er dafür zuerst Gruppe K mit den Gegnern Kongo, Usbekistan und Kolumbien überstehen. Weil bei dieser XXL-WM (erstmals 48 statt 32 Teams) auch die acht besten Gruppendritten ins neu eingeführte Sechzehntelfinale einziehen, dürfte diese Hürde aller Voraussicht nach leicht genommen werden.
