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Erkannt?Laschet-Interviewer war als Junge der Star in Film über Fußball-Wunder

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Linda Zervakis und Louis Klamroth interviewen CDU-Kanzerlkandidat Armin Laschet am 17. Mai 2021.

von Simon Küpper (sku)

Berlin – Mit seinem Einstieg in das Interview brachte er Armin Laschet (60, CDU) kurz aus dem Konzept. Auch anschließend bohrte Louis Klamroth (31) immer wieder nach, wenn der NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der CDU seinen Fragen auswich. Vielen Zuschauern dürfte das schelmische Gesicht des Interviewers bekannt vorkommen – aus einem Film über ein Stück deutsche Fußball-Geschichte.

  • Armin Laschet im ProSieben-Interview
  • Louis Klamroth und Linda Zervakis interviewen Armin Laschet
  • Louis Klamroth spielte Hauptrolle in „Das Wunder von Bern“

Mit 13 Jahren spielte Klamroth die Rolle des Matthias Lubanski im Film „Das Wunder von Bern“. Der Streifen von Erfolgs-Regisseur Sönke Wortmann (61) handelt vom Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1954. In dem Film spielt Klamroth an der Seite seines Vaters Peter Lohmeyer (59).

Neben der sportlichen Geschichte, erzählt der Film auch die Geschichte von der Rückkehr Richard Lubanski aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft und das veränderte Verhältnis mit seiner Familie um den jüngsten Sohn Matthias (Klamroth). Bei einer Reise zum WM-Finale in Bern finden Vater und Sohn wieder zueinander.

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Louis Klamroth spielte Hauptrolle in „Das Wunder von Bern“

Er selbst entschied sich aber gegen ein Leben als Schauspieler, war anschließend nur noch in „Schenk mir dein Herz“ (2010) und dem Kurzfilm „Zeitfenster“ (2011) zu sehen, Stattdessen wurde er Journalist – und das sehr erfolgreich.

Ab 2016 moderierte der Hamburger zunächst die Polit-Talkshow „Klamroths Konter“ bei n-tv, gewann dafür 2018 den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. Ebenfalls 2018 wurde er vom Medium-Magazin unter die „Top 30 unter 30“ Journalisten gewählt.

Louis Klamroth und Linda Zervakis interviewen Kanzler-Kandidaten

Schon bei „Klamroths Konter“ sein Markenzeichen: Scharfes Nachfragen. Das bekam nun auch Armin Laschet zu spüren, nachdem Louis Klamroth im Interview auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz eine Woche vorher auf den Zahn gefühlt hatte.

NRW-Ministerpäsident Armin Laschet (CDU) sprach in dem Interview auch über den größten Pandemie-Fehler.

„Wenn ich mich entschuldigen müsste für Fehler in der Pandemiezeit, wäre das die Entscheidung im März 2020, als wir Menschen haben alleine sterben lassen in Krankenhäusern und Pflegeheimen”, so Laschet. Das sei eine Verzweiflungsentscheidung gewesen und „irreparabel”. (sku)