Stell dir vor, du stehst an einem Hollywood-Set – und das mitten in Köln! Eine geniale, kostenlose Online-Karte macht's möglich und zeigt über 16.000 Drehorte von Blockbustern weltweit.
Hollywood in KölleWo Weltstars direkt vor deiner Haustür drehten

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Die Kölner Kneipe Stiefel ist ein beliebter Treffpunkt (Archivfoto).
Die Welt des Kinos ist oft näher, als man es sich vorstellt. Eine brandneue interaktive Webseite bringt sie jetzt für jeden auf den Schirm: „Movie Scene Map“ enthüllt die echten Schauplätze von über 10.000 Filmen sowie TV-Shows. Und das Beste: Das Rheinland ist voll mit dabei!
Auf der Seite moviescenemap.com sind momentan krasse 16.850 Locations in 167 Nationen gelistet. Die Bedienung ist kinderleicht: Du kannst in die Karte reinzoomen, nach deinem Lieblingsfilm suchen oder einfach deine Stadt eintippen. Ein Klick auf einen Pin – und schon weißt du, welche Streifen dort gedreht wurden.
Von „Game of Thrones“ bis zur Zülpicher Straße
Die Liste ist der Hammer: Die Burgen aus „Game of Thrones“ in Kroatien, die Straßen von „Breaking Bad“ in Albuquerque, die grünen Hügel der „Herr der Ringe“-Trilogie in Neuseeland oder der berühmte Brunnen aus „The Dark Knight Rises“ im indischen Jodhpur. Die ganzen Daten kommen aus frei zugänglichen Datenbanken.
Auch in Deutschland gibt's was zu sehen. Rund 480 Locations sind hierzulande auf der Karte markiert. Hotspots sind natürlich die Hauptstadt Berlin sowie das Studio Babelsberg. Aber auch Orte wie München, Dresden, die Sächsische Schweiz, Schloss Neuschwanstein und die legendäre Nordschleife auf dem Nürburgring sind am Start.
Und Köln? Unsere Domstadt ist natürlich auch ein Drehort, zum Beispiel für Filme wie „Amélie“, „The Reader“, „Rush“ oder Lars von Triers „Nymphomaniac“. Kleiner Haken: Viele Einträge sind nur auf Stadtebene, genaue Pins für einzelne Straßen oder Bauten fehlen oft.
Das ist auch der Grund, warum der Dreh mit den Stars Anthony Hopkins sowie Ben Kingsley im Jahr 2014 für den Action-Streifen „Collide“ (hierzulande „Autobahn“) auf der Zülpicher Straße sowie in der Kneipe „Stiefel“ nicht präzise gelistet ist.

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Die Berliner Unterführung mit ihren orangefarbenen Kacheln ist eine beliebte Filmlocation für Hollywoodfilme – von Bourne bis Hunger Games.
Die Infos für die Karte kommen vor allem von den Plattformen Wikidata und Wikipedia. Und sie wird ständig aktualisiert. Wer also einen Drehort kennt, der noch fehlt, kann ihn mittels der offenen Datenbanken selbst eintragen. Der Macher versichert, es würden keine Daten von anderen Seiten geklaut oder künstlich generiert. Den kompletten Datensatz kann man sich sogar runterladen.
Hinter der ganzen Aktion steckt ein einziger Programmierer namens Flightmussy. Was als privates Hobbyprojekt anfing, geht gerade auf den sozialen Netzwerken richtig steil.
Für alle Film-Junkies, die gerne mal an echten Schauplätzen stehen, ist diese Karte ein super Einstieg. Sie ist kein Ersatz für einen super-detaillierten Reiseführer, aber sie zeigt auf krasse Weise, wie eng unsere reale Welt mit den Hollywood-Welten verknüpft ist. (mbr) (red)
