Unappetitliche Details verriet am Montag bei „Wer wird Millionär?“ ein Discounter-Filialleiter. Er macht mit einem Kollegen eine wöchentliche Challenge darüber, in wessen Filiale das schrägste Fundstück auftaucht. Günther Jauch war fassungslos.
Günther Jauch fassungslosFilialleiter berichtet von Ekel-Challenge in seinem Supermarkt

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Günther Jauch musste sich über eine Anekdote seines Rate-Gastes sehr wundern. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Ben Farkas aus Solingen ist Filialleiter bei einer - wie er es formulierte - „großen gelb-blauen Discounter-Kette“. Der 39-Jährige „Wer wird Millionär?“-Kandidat entschied sich für die Variante mit vier Jokern.
Den ersten davon setzte er bei der 4.000er-Hürde ein: „Der Drache Tabaluga gehört zu den bekanntesten Geschöpfen des Zeichners Helme ...?“ Zur Wahl standen: Goethe, Fontane, Heine oder Mörike? Das Ergebnis des Publikumsjokers: 59 Prozent der Studiogäste waren für „Heine“, 40 Prozent für „Mörike“. Ben Farkas war unzufrieden mit dieser Ambivalenz. Um sicherzugehen, schob er den 50:50-Joker hinterher. Es verblieben „Fontane“ und „Heine“, sodass der Kandidat sich für Letzteren entschied.
8.000 Euro wert war die Antwort auf diese Frage: „In ihrem internationalen Chart-Hit fragt sich die Britin Raye, wo wer oder was wohl zu finden sei?“ Ein gutes Glas Rotwein, ihr Ehemann, ihr nächster Job, ein bisschen Frieden? Der Zusatzjoker plädierte auf den Ehemann. Korrekt!
Dann war Zeit für Smalltalk. „Sie haben ein hübsches Hobby, das finde ich wirklich lustig“, hatte Moderator Günther Jauch vorab erfahren: „Sie schicken sich mit einem anderen Filialleiter gegenseitig die exotischsten Fundstücke.“ Tatsächlich, so erfuhr er, habe sich daraus eine Challenge entwickelt, wer die größte Kuriosität in seinem Supermarkt findet ...
Jauch kann es nicht glauben: Ekelfund im Supermarkt

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Kandidat Ben Farkas erzählte bei „Wer wird Millionär?“ aus seinem Berufsalltag. (Bild: RTL)
Ben Farkas war sich an einem Tag zu 100 Prozent sicher, dass er diesmal den Wettbewerb gewonnen hatte: „Erst dachte ich, das wäre ein Spucktuch von einem Kind“, berichtete er über ein Objekt zwischen den Waren. Dann erkannte er: „ein Schlüpfer einer sehr opulenten Dame mit einem braunen Streifen drin“. Jauch lachte irritiert: „Das kann doch nicht sein!“ Ein eingespieltes Beweisfoto zeigte, wie Ben Farkas das fahnenartige Objekt mit einer Stange hoch und auf Abstand hielt. „Vielleicht war das ja ein Aldi-Mitarbeiter“, äußerte Farkas scherzhaft eine Verschwörungstheorie.
Die 16.000-Euro-Frage: „Der Mainzer Dominik Kohr ist seit dem 21.11.2025 alleiniger Rekordhalter der Fußballbundesliga - mit ...?“ Neun Platzverweisen, zwölf Eigentoren, 18 gehaltenen Elfmetern, 71 vergessenen Sportbeuteln? Ben Farkas' Schwager verhalf als Telefonjoker zur richtigen Antwort: A!
32.000 Euro wert: „Des is' wirklich irre' - so freute sich der Schwabe Gerd Nefzer 2025, als er bereits zum dritten Mal womit ausgezeichnet wurde?“ Dass der deutsche Spezialeffekte-Künstler mehrfacher Oscar-Preisträger ist, wusste Ben Farkas nicht. Er gab auf und sich mit 16.000 Euro zufrieden.
So schlugen sich die anderen Kandidaten
Sabine Elshof aus Düsseldorf ging mit 8.000. Vladimir Bogojevic, Basketballtrainer bei Alba Berlin, war mit 64.000 Euro der große Gewinner dieses Abends.
Die Verliererin des Abends war Johanna Waskewitz aus Quedlinburg im Harz: Sie fiel von 1.000 auf 500 Euro. Philip Kern aus Bühl in Baden-Württemberg darf kommende Woche weiterspielen. Sein Abend endete mit temporären 1.000 Euro. (tsch)

