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Jubiläums-InterviewDas denken die Geissens über Rückkehr in deutsche Heimat

Aktualisiert

Die Geissens feiern 15 Jahre als „schrecklich glamouröse“ TV-Familie. Im Interview sprechen sie über ihre Zukunftspläne und verraten, ob sie nach Deutschland zurückkehren wollen.

Zwischen Luxusoasen wie Monaco und Saint-Tropez leben Carmen (60), Robert (61), Davina (22) und Shania (21) Geiss seit mittlerweile 15 Jahren vor und hinter der Kamera das „Jetset“-Leben.

Das Jubiläum ihrer Show „Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie“ bietet Anlass für eine große Party - und für einen Blick zurück. Im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau sprechen die TV-Bekanntheiten über ihre liebsten und schlimmsten Erinnerungen und verraten, ob ein Ruhestand für sie überhaupt infrage kommt.

Davina Geiss: „Unsere Eltern haben uns von Anfang an beigebracht, dass von nichts auch nichts kommt!“

Am Samstag, 3. Januar, startet ab 8.10 Uhr der „Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie“-Tag. In zwei Sonderfolgen am 5. und 12. Januar, jeweils um 20.15 Uhr, widmet sich die Familie außerdem der Aufrüstung ihrer Villa in Saint-Tropez nach dem Überfall im Sommer und feiert das Show-Jubiläum in Dubai.

teleschau: 15 Jahre „Die Geissens“ - kommen noch weitere Jubiläen oder verabschieden Sie sich mit einer großen Party?

Robert Geiss: Wir haben noch lange noch nicht genug! Bei uns passiert immer irgendwas. Die Zuschauer dürfen sich sicherlich noch auf das ein oder andere Jubiläum freuen. Aber eins nach dem anderen: Am 12. Januar sieht man in „Die Geissens Spezial: Die Jubiläumsparty“ um 20.15 Uhr bei RTLZWEI unsere 15-Jahre-Party - mit allen Höhen und Tiefen in der Vorbereitung und natürlich auch die Party. Wir haben für die Feier in Dubai keine Kosten und Mühen gescheut. Nerven hat es trotzdem gekostet (lacht).

Wie auch ihre Geburtstage feiern die Geissens das Show-Jubiläum mit einer großen Party. (Bild: RTLZWEI)

Wie auch ihre Geburtstage feiern die Geissens das Show-Jubiläum mit einer großen Party. (Bild: RTLZWEI)

teleschau: Neben der Show haben Sie, Carmen und Robert, noch einige andere Projekte. Gibt es so etwas wie Ruhestand in Ihrer Zukunftsplanung überhaupt?

Robert: Ich sage immer „Wer rastet, der rostet“. Zu Hause nur auf der Couch zu sitzen, wäre uns auch viel zu langweilig. Sicher tritt man vielleicht irgendwann etwas kürzer, aber das dauert noch.

teleschau: Davina und Shania: Mit Social Media verdienen Sie Ihr eigenes Geld. Wie wichtig ist es Ihnen auf eigenen Beinen zu stehen?

Davina Geiss: Sehr wichtig! Unsere Eltern haben uns von Anfang an beigebracht, dass von nichts auch nichts kommt! Mit „Davina & Shania - We love Monaco“ haben wir ja auch eine eigene Sendung und haben viele verschiedene Projekte, mit denen wir mittlerweile unseren eigenen Lebensunterhalt verdienen.

„Am Ende des Tages weißt du immer alles besser“

teleschau: In 15 Jahren haben Sie als Familie einiges erlebt. An welche Momente aus „Die Geissens“ erinnern Sie sich heute noch gerne?

Carmen Geiss: Da gibt es unzählige Momente! Ich erinnere mich aber immer sehr gerne an die Zeit, in der Shania und Davina noch klein waren und wir gemeinsam die Weltreise mit der Indigo Star gemacht haben. Natürlich auch der Überfall. Aber mir ist ganz besonders im Kopf geblieben, als mein Schwiegervater mit Shania und Davina im Auto einen Unfall hatte. Das müsste 2011 gewesen sein. Er ist damals auf glatter Fahrbahn ins Rutschen gekommen und anschließend einen Abhang hinuntergerast. Zwei Bäume brachten den Geländewagen zum Stehen. Ich glaube, dass ganz viele Engel das Fahrzeug beschützt haben, sodass niemandem etwas passiert ist.

Als Familie haben die Geissens, hier im Jahr 2012, schon viel erlebt. Carmen denkt gerne an die Anfänge zurück. (Bild: RTLZWEI)

Als Familie haben die Geissens, hier im Jahr 2012, schon viel erlebt. Carmen denkt gerne an die Anfänge zurück. (Bild: RTLZWEI)

teleschau: Gibt es auch Dinge, die Sie bereuen?

Carmen: Wir versuchen wirklich, nichts zu bereuen. Alles, was passiert ist - auch die Pannen und die Momente, wo man denkt „Oh Gott, warum?“ - hat uns als Familie weitergebracht.

Robert: Genau. Am Ende des Tages weißt du immer alles besser, aber jeder Schritt, ob gut oder schlecht, hat zu dem Leben geführt, das wir heute haben.

„Wir verfolgen natürlich, was in Deutschland so passiert“

teleschau: Sie leben schon lange im Ausland. Wie blicken Sie auf Ihre alte Heimat und die aktuellen Entwicklungen im Land?

Robert: Wir verfolgen natürlich, was in Deutschland so passiert. Auch, wenn wir nicht mehr dort wohnen. Ein Stück Heimat wird es immer bleiben, aber auf Dauer ist uns das Wetter einfach zu schlecht (lacht). Für Deutschland würde ich mir wünschen, dass die Leute wieder mehr zusammenhalten.

Carmen und Robert „haben noch lange nicht genug“. (Bild: RTLZWEI / Severin Schweiger)

Carmen und Robert „haben noch lange nicht genug“. (Bild: RTLZWEI / Severin Schweiger)

teleschau: Würden Sie irgendwann einmal wieder nach Deutschland zurückkehren?

Carmen: Das ist für uns eigentlich keine Option. Wir brauchen viel Sonne im Leben (lacht).

Shania und Davina ist es wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen. (Bild: RTLZWEI / Severin Schweiger)

Shania und Davina ist es wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen. (Bild: RTLZWEI / Severin Schweiger)

teleschau: In 15 Jahren „Die Geissens“ haben Sie viel gesehen und viel gekauft. Haben Sie Ihre „Bucket List“ schon abgearbeitet? Und wenn nicht, was steht noch drauf?

Robert: Sobald wir etwas abgehakt haben, fällt mir das nächste ein. Die Zuschauer können sehr gespannt sein auf die nächsten Jahre „Die Geissens“, da sieht man dann ja immer das Ergebnis unserer Ideen.

„Wir achten schon darauf, echte Zeit miteinander zu haben - ohne Handys“

teleschau: Auf TikTok, Instagram und Co. sind schon einige Momente aus „Die Geissens“ zum Meme geworden. Was denken Sie darüber?

Carmen: Ich finde das schön und lache oft auch selbst, wenn ich ein lustiges Video über uns sehe. Das ist ja auch, was unseren Erfolg mit „Die Geissens“ ausmacht - wir verstellen uns nicht und sind immer, wie wir sind. Mit allen Ecken und Kanten.

teleschau: Apropos Social Media: Ist es Ihnen wichtig, auch mal eine Handy-Pause zu machen? Gibt es da Konflikte zwischen Eltern und Töchtern?

Robert: Ich bin fürs Business viel am Handy. Es gibt ja immer etwas zu tun. Ich merke aber auch, dass es gut tut, das Handy mal wegzulegen. Wir achten schon darauf, echte Zeit miteinander zu haben - ohne Handys.

teleschau: Carmen und Robert, im Sommer sind Sie überfallen worden. Wie hat diese Erfahrung Ihr Leben verändert?

Carmen: Das war eine der schlimmsten Erfahrungen unseres Lebens.

Robert: Das geht dir durch Mark und Bein. Wir sind dankbar, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Aber klar, dass man jetzt mehr aufpasst als früher. Wir haben im Anschluss an den Überfall als Familie viel darüber gesprochen, um das Erlebte zu verarbeiten und haben unsere Villa Geissini zu einem zweiten Fort Knox aufgerüstet. Das zeigen wir in der Spezialfolge „Die Geissens Spezial: Der Überfall“ am 5. Januar. Auch bisher unveröffentlichte Aufnahmen von den Überwachungskameras sind zu sehen. Fakt ist: Wir lassen uns unser Leben von diesen Idioten nicht versauen. Das wäre das falsche Signal. (tsch)