„Das perfekte Dinner“ Gast mit Ansage an Köchin Amira – „Sei einfach ruhig“

Das perfekte Dinner (Vox-Ausstrahlung 15.03.2022). Gastgeberin Amira sitzt am Kopfende des Tisches

„Das perfekte Dinner“ -Gastgeberin Amira (M.) war mit ihrem Menü nicht zufrieden.

An Tag 2 der „Das perfekte Dinner“-Woche geht es zu Amira (27) nach Wetter bei Marburg. „Ich habe schon für 17 Personen ein Fünf-Gänge-Menü gekocht an Weihnachten“, schreitet das Küken der Runde selbstbewusst zur Tat. Doch am Abend läuft nicht alles nach Plan ...

Beim Kochen und Dekorieren ist Studentin Amira (27) Perfektionistin, was sie ihren Gästen an Tag 2 von „Das perfekte Dinner“ in Marburg beweisen will. Trotz kaputter Herdplatte laufen die Vorbereitungen nach Plan. „Ich brauche grundsätzlich sehr viel Salz“, erklärt Amira, dass sie die Speisen für ihre Gäste vorsichtshalber extra mild würzen will. Ihr Motto lautet „Was Trüffel, Brezeln und Schokolade gemeinsam haben“.

  • Vorspeise: Winterliches Süppchen mit italienischem Arrangement
  • Hauptspeise: Beschwipster Festtagsschmaus mit feinem Allerlei
  • Nachspeise: Die Nachbarn lassen süß grüßen

Weintrinker Rainer (66) gefällt der beschwipste Festtagsschmaus. Kurt (63) ist das Menü zu kryptisch: „Ich finde diese Mutmaßerei sehr skurril.“ Nach einem Aperitif aus Pfirsichsirup und Weihnachtsgewürzen serviert Amira die Vorspeise: Maronencremesuppe mit selbstgemachten Trüffelravioli. Stille. Kurt bricht das Schweigen: „Der Trüffel ist aber deutlich in der Ravioli.“

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Amira springt auf: „Verdammt, ich hab was vergessen! Eigentlich gehört auf das Ganze noch ein bisschen Trüffelöl, falls jemand möchte?“ Alle lehnen dankend ab: „Och, nee.“ Rainer: „Ist genug Trüffel im Dings drin.“ Chantal (37) findet: „Der Trüffelgeschmack hat alles übertrumpft.“ Gesamtnote: ziemlich überwürzt.

„Das perfekte Dinner“ (Vox) in Marburg: Zafi findet „die Hauptspeise echt schwierig“

Die „Das perfekte Dinner“-Hauptspeise: in Wein eingelegter Rinderbraten mit Serviettenknödeln und Schwarzbiersoße. Chantals Kommentar zum karamellisierten Rotkraut mit Lebkuchengewürz: „Interessant.“ Alle schmausen, nur Gastgeberin Amira bemängelt: „Das Fleisch war beim Probe-Dinner besser. Das ärgert mich gerade ein bisschen.“ Kurt kaut: „Sei einfach ruhig. Rede es doch nicht schlecht.“ Zafi (38) rettet die Situation: „Ich finde deine Soße der Hammer.“

„Die ist auch wieder würzig“, kommt Chantal mit den intensiven Aromen nicht klar. „Der Braten war leider trocken.“ Zafi erkennt im Nachhinein ebenfalls einige Mängel: „Ich fand die Hauptspeise echt schwierig. Ich hatte nach der Hauptspeise so eine Art Pelz auf der Zunge, weil das zu viel Würze, Süße ... das hat mich total überfordert.“ Amira: „Möchte noch jemand Nachschlag?“ Die Antwort kommt sehr schnell: „Nee, danke.“ Nicht einmal Amira schmeckt ihr eigenes Gericht: „Ich bin nicht zufrieden mit mir.“

„Das perfekte Dinner“ (Vox) in Marburg: Kurt wundert sich – „Wo ist die Schoki?“

Wie am Vorabend gibt’s bei Amira Pannacotta als Dessert, diesmal mit Tonkabohne und Glühweinsoße. Rainers Konsistenz wurde sehr gelobt, deshalb warnt die Gastgeberin vor: „Meins wird ein bisschen fester als das von Rainer.“

Kurt fragt zu Recht: „Und wo ist die Schoki?“ Die war schließlich im Motto angekündigt. „In der Bratensoße“, gesteht Amira eine Menü-Änderung. „Ursprünglich sollte hier dazu noch ein Schokoladen-Küchlein mit flüssigem Kern.“

Pannacotta-Pionier Rainer urteilt: „Für meinen Geschmack war ein bisschen zu viel Gelee dran.“ Kurt stören Zimtstange und Sternanis auf der gekochten Sahne: „Eine Deko, die man nicht essen kann, gehört nicht auf den Teller.“ Mit 29 Punkten schafft Amira einen Gleichstand mit Rainer. (tsch)

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