„Bares für Rares“ Kandidatin ist den Tränen nah – „Nicht so erwartet“

„Bares für Rares“-Kandidatin Regina Kaleita in der Sendung am 7. Januar 2022.

„Bares für Rares“-Kandidatin Regina Kaleita war nach der Expertise im ZDF extrem schockiert.

Schön anzuschauen ist die Antiquität schon, die Polizeibeamtin Regina Kaleita aus Dallgow-Döberitz zu „Bares für Rares“ gebracht hat. Doch ist sie auch wertvoll?

Ganz schön zu schleppen hatte Regina Kaleita am Freitag, , 7. Januar 2021, als sie zu „Bares für Rares“ kam. So hatte die 59-jährige Polizeibeamtin ein sogenanntes „Spinett“-Tonmöbel mitgebracht. Oder zu Deutsch: Ein Radio mit Schallplatten-Funktion.

Natürlich war der leidenschaftliche Antiquitäten-Sammler Horst Lichter da direkt Feuer und Flamme. „Oh, das war teuer. Oh, das war damals sehr teuer“, staunt der Moderator.

Leider jedoch sind die Zeiten vorbei, in denen noch viel Geld für alte Radios ausgegeben wurde. Auch wenn das Exemplar von Regina Kaleita aus dem Jahre 1954 in einem super Zustand war. So kam es, wie es kommen musste.

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„Bares für Rares“: Herber Rückschlag für Verkäuferin

400 Euro wünschte sich die Polizeibeamtin. Schließlich habe es damals 400 Mark gekostet, der gleiche Wert in Euro wäre also schon schön. Leider musste ihr Experte Sven Deutschmanek diesen Zahn ziehen.

„Ich selber bin ja auf Flohmärkten groß geworden“, berichtet der Experte. Und weiter: „Ich habe noch so gerade die letzten Jahre mitgenommen, in denen man Röhrenradios sehr hoch gehandelt hat. Aber schon vor knapp zwanzig Jahren war das vorbei. Also ich würde sagen, so 150 Euro Maximum.“

„Bares für Rares“: Sven verschätzt sich

Da geriet die 59-Jährige ins Stocken. Es wirkte fast, als kämpfe sie mit den Tränen. Schließlich bedeutete ihr das alte Radio sehr viel, bekam sie es doch von ihrer 94-jährigen Tante. Jetzt so einen Satz bei „Bares für Rares“ zu hören, tat ihr sichtlich weh. „Ja, das ist natürlich eine richtig große Schmerzgrenze und nicht so erwartet“, so Regina. Sie wolle es aber trotzdem probieren.

„Bares für Rares“-Händler Daniel Meyer bezahlt das Radio von Verkäuferin Regina Kaleita. Das Bild entstand in der Sendung vom 7. Januar.

„Bares für Rares“-Händler Daniel Meyer zahlt deutlich mehr als die Expertise.

Und die Händler und Händlerinnen waren durchaus angetan. „Das war ein Highlight aus den 1950ern“, staunte Waldi. So war auch die Expertise rasch überschritten. 260 Euro zahlte Daniel Meyer schlussendlich. Über 100 Euro mehr als Sven Deutschmanek geschätzt hatte.

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