„Bares für Rares“ Schätz-Fauxpas treibt Verkäuferin in die Enge – Horst Lichter geschockt

Wendela Horz nahm Verkäuferin Jutta bei „Bares für Rares“ den Wind aus den Segeln.

Expertin Wendela Horz nahm Verkäuferin Jutta Bergk bei „Bares für Rares“ den Wind aus den Segeln.

Das hatte sich Jutta ganz anders vorgestellt: Kurz nachdem sie mit einer Preisvorstellung von 12.000 Euro vor Horst Lichter getreten war, machte ihr Expertin Wendela Horz bereits einen Strich durch die Rechnung. 

Schätz-Fiasko bei „Bares für Rares“! In der beliebten ZDF-Trödelshow tritt nicht selten ein Verkäufer bei seiner Preisvorstellung in unangenehme Fettnäpfchen. Bei Jutta (77) aus Frankfurt lief die Enttäuschung allerdings ganz anders ab.

Für ihre Wertvorstellung einer Brosche hatte die sympathische Rentnerin nämlich sehr gute Gründe. „Ich hatte 2006 die Brosche mal schätzen lassen und da war ein Schätz-Preis von 18.900 Euro rausgekommen“, erklärte Jutta zufrieden. Für einen – bereits gesenkten – Wunschpreis von 12.000 Euro würde sie sich nun von dem Schmuckstück aus Platin trennen.

„Bares für Rares“: Jutta erhält 13.000 Euro weniger als Schätz-Preis

„Uiii“, entgegnete Horst Lichter. Schnell zuckten die Augenbrauen des sprachlosen Moderators und seiner Expertin in die Höhe. Bei dieser Preisvorstellung aber musste sie Horz (52) gewaltig enttäuschen: Bei der unglaublichen Schätzung handelt es sich nicht um den Verkehrswert, unter dem Waldi und Co. verkaufen könnten.

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„Ich gehe hier jetzt eher von einem Wiederbeschaffungswert, also einem Neupreis, aus. Ich liege bei meiner Schätzung allerdings bei nur 6.000 bis 7.000 Euro“, ließ Diamantgraduiererin Wendela die Bombe platzen.

Mit ihrer Brosche wollte ZDF-Verkäuferin Jutta das große Geld machen.

Mit ihrer Brosche wollte ZDF-Verkäuferin Jutta das große Geld machen.

Zurück auf dem Boden der Tatsachen, nahm die Frankfurterin die Enttäuschung allerdings überraschend gefasst auf. „Für 5.000 Euro würde ich die Brosche jetzt schon verkaufen (…) nach oben sind ja keine Grenzen gesetzt“, lenkte Jutta verschmitzt ein und lief bestens gelaunt zu den ZDF-Händlern. Tragen wolle sie den Schmuck von 1920 sowieso nicht mehr.

Was folgte, war bloß eine weitere Enttäuschung. Mit den Grenzen nach oben schienen es die Händler an diesem Tag nämlich nicht so locker zu sehen. Obwohl ihnen das Schmuckstück merklich gefiel, kamen die Verhandlungen nur sehr schleppend voran.

Letztlich blieb Julian Schmitz-Avila (35) mit seinem Angebot über 5050 Euro zwar unterhalb der Expertise, machte auf Jutta aber anscheinend einen guten Eindruck: „Ich bin froh, dass die Brosche in gute Hände gekommen ist“, so ihr Résumé. Die 13.000 Euro Unterschied zwischen ursprünglicher Schätzung und dem schließlich erhaltenen Preis, schienen ihr trotzdem noch in Mark und Bein zu stecken. (jxr)

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