„Bares für Rares“Spannendes Bietergefecht entbrennt – dann kochen die Emotionen hoch

Walter "Waldi" Lehnertz, Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling, Horst Lichter, Julian Schmitz-Avila, Christian Vechtel, David Suppes posieren für ein Presse-Foto

Bei „Bares für Rares“ ist es bereits zum ein oder anderen Bietergefecht zwischen den Händlerinnen und Händlern gekommen.

Ein Verkaufsobjekt lässt die Händlerherzen bei „Bares für Rares“ höherschlagen. Doch dann kochen die Emotionen hoch.

Björn (50) aus Waldbreitbach will bei „Bares für Rares“ sein Glück versuchen – und reist mit einer Kanne an. Ein wahres Schmuckstück, findet nicht nur der leidenschaftliche Operngänger. Auch Horst Lichter (61) und Experte Colmar Schulte Goltz (49) sind von der Antiquität angetan. 

Im Händlerraum äußert sich das ganze Ausmaß der Begeisterung: Gleich alle Händlerinnen und Händler wollen die Schenkkanne aus dem Jahr 1899 haben. „Auf ins Gefecht“, ruft Wolfgang Pauritsch (50) zu Beginn aus.

„Bares für Rares“: Verkaufsobjekt lässt Händlerherzen höherschlagen

Und er sollte recht behalten: Ein spannendes Bietergefecht zwischen den Händlerinnen und Händlern entbrennt – bis der Preis plötzlich bei 360 Euro hängenbleibt.

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Für Verkäufer Björn nicht genug. Schließlich liegt die Expertise für die Kanne aus geschliffenem Kristallglas bei 500 bis 540 Euro. Da wird auch Händlerin Elke Velten (70) neugierig – und fragt nach dem Schätzwert.

Und tatsächlich treibt die Expertise den Preis noch einmal in die Höhe. Für 500 Euro will Thorsden Schlößner (61) die Kanne schließlich kaufen.

Doch dann die Wende: Verkäufer Björn hadert plötzlich mit sich. „Es kommen ein bisschen die Emotionen wieder hoch“, gibt er zu. Will er die Kanne, die er als Geschenk von einer älteren Dame erhielt, überhaupt nicht mehr verkaufen?

Der Verkäufer trifft eine Entscheidung: Die Kanne fährt zurück nach Waldbreitbach. Ein Verkauf ist ausgeschlossen.

Die Händlerinnen und Händler nehmen den Rückzieher gelassen auf – auch wenn die Antiquität es ihnen angetan hat. „Manchmal geht's nicht ums Geld“, sind sich die Händlerinnen und Händler einig. Steve Mandel (69) legt nach: „Das zeigt Charakterstärke.“ (ls)