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„Bares für Rares“Moderator Horst Lichter tritt bei Design-Objekt in fieses Fettnäpfchen – „Bastelarbeit“

„Bares für Rares“ Moderator Horst Lichter bei einem offiziellen Fototermin in Hemd und Weste

„Bares für Rares“ Moderator Horst Lichter, hier bei einem offiziellen Fototermin, sagt gerne gerade heraus, was er über die Raritäten der ZDF-Show denkt.

Vor ihm ist kein Fettnäpfchen sicher: Frei Schnauze(r) spricht Horst Lichter bei „Bares für Rares“ über Schmuckstücke und … „Bastelarbeiten“

von Jule Exner (jxr)

Das Konzept von „Bares für Rares“ ist seit jeher dasselbe: Verkäufer und Verkäuferinnen lassen ihre Raritäten von Sachverständigen bewerten und feilschen schließlich mit Steiger, Waldi und Co. um den Verkaufspreis. Dass ihre Ware jedoch schon oft vor dem ZDF-Händlerraum sein Fett weg bekommt, steht so bestimmt nicht im Vertrag.

Auch Verkäuferin Haydi aus Gundersheim machte in der Mittwochsausgabe der Trödelshow die unangenehme Erfahrung. Beim ersten Blick auf ihr Mitbringsel dachte Lichter (60), dass seine Expertin Friederike Werner (61) „in der Zwischenzeit eine Tonarbeit gebastelt“ hatte.

„Bares für Rares“: Aus Designer-Objekt wird Bastelarbeit

Immerhin wurde sein doch etwas peinlicher Irrglaube schnell erkannt – spätestens als der berühmte Künstlername aus dem Jugendstil fiel. „Es handelt sich um ein wirklich schönes Designer-Stück von Hugo Leven, der das Objekt um 1903 entworfen hat“, klärte die Expertin prompt auf.

Alles zum Thema Horst Lichter

Seinen unpassenden Vergleich mit der Bastelarbeit bereute der Moderator bereits. Bei näherer Betrachtung zeigte sich das zinnerne Designer-Objekt als Blumenbehälter in der Form eines abstrakten Nashorns.

„Also, ich finde das Ding jeck!“, korrigierte der Bartträger seine Meinung deshalb und fragte – wohl zur Ablenkung – flott nach dem Wunschpreis. Im Gegensatz zu Lichter gab sich Haydi bescheiden und wünschte sich schlappe 50 Euro.

Nach einiger Überlegung taxierte Werner den Wert zwischen 150 und 250 Euro. „Immerhin“, würdigte Lichter, denn der anfängliche Wunschpreis wurde „verfünffacht!“

Im Händlerraum angekommen erkannte Kunsthistoriker Christian Vechtel (48) sogar aus der hintersten Reihe: „Das ist Hugo Leven!“ Schmitz-Avila (36) schüttelte hingegen den Kopf: „Bitte was?“ Ganz offensichtlich hatte er Vechtel völlig falsch verstanden.

Nachdem der Antiquitätenhändler und Auktionator den Namen des deutschen Bildhauers wiederholt hatte, lachte die ganze Runde. Der Händler hatte „Das ist für Oliven“ verstanden. „Nein, Hugo Leven! Das ist ein ganz berühmter Mann!“, betonte Vechtel nochmal und startete mit einem Gebot von 100 Euro.

Letztendlich machte keiner der beiden Spaßvögel den Deal. Händler-Blondine Sarah Schreiber verhandelte allein mit der Verkäuferin, bis sie sich auf stolze 300 Euro einigten. „Bares für Rares“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF (jxr)