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„Bares für Rares“Mini-Scooter haut Lichter um, am Ende ist der Verkäufer baff

Bares für Rares Autoscooter

Moderator Horst Lichter macht direkt eine Probefahrt mit Auto-Scooter.

Pulheim – Dieser Scooter ist hyper, hyper.

Für Karl-Heinz Walz (67) hat der kleine Flitzer ausgedient. Der Industriekaufmann aus Waldbrunn (Baden-Württemberg) wollte bei der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ mit seinem roten Autoscooter punkten. Ob er dafür einen Liebhaber gefunden hat?

Einem gefiel der Flitzer auf Anhieb: Moderator Horst Lichter. Der 57-Jährige startete jedenfalls sofort eine Probefahrt und war vor lauter Begeisterung nicht aufzuhalten.

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„Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek gibt Details des Scooters preis

Sven Deutschmanek (42), Experte bei „Bares für Rares“, war offenbar auch ein Fan des Schmuckstücks und klärte sofort auf: „Das ist ein Mini-Scooter, der wie ein Autoscooter gestaltet worden ist. Auffällig ist, dass er wie ein VW-Käfer aussieht!“

Bares für Rares Scooter

Der funktionstüchtige Mini-Scooter „Borco-Mini“ aus dem Jahr 1969.

Angetrieben wird der dreirädrige rote Scooter „Borco Mini“ durch einen Elektromotor mit einer 12-Volt-Batterie. Die Karosserie ist aus GFK, einem glasverstärkten Kunststoff, hergestellt worden. 

Firma Borco-Höhns bekannt für kleine Auto-Scooter

Verkauft wurden diese Mini-Autos vor allem in den 1960er Jahren – von der Vertriebsfirma Borco-Höhns. Das Autokennzeichen BOR-CO 69 soll darauf verweisen. 

„Die kleinen Autos waren nicht nur für den Privatgebrauch gedacht. Sie gab es sogar mit einem Münzeinwurf“, erklärte Experte Deutschmanek. 

„Bares für Rares“-Expertenschätzung wird getoppt

Da jedoch seitlich des Autos ein Stück des Randpuffers fehlte, schätzte Sven Deutschmanek den roten Scooter auf 400 Euro. Immerhin 200 Euro mehr als Verkäufer Karl-Heinz Walz dachte. 

Doch was sagten die Händler? Bevor diese ihre ersten Gebote abgaben, führten sie ebenfalls zunächst eine kleine Spritztour im Studio durch. 

Begeisterung bei den „Bares für Rares“-Händlern

„Wir sind begeistert von ihrem kleinen Autoscooter!“, warf Händler Wolfgang Pauritsch in den Raum. Jedoch gab nicht er, sondern Walter Lehnertz das letzte Gebot mit 550 Euro ab und wurde damit neuer Besitzer des roten Flitzers.

Karl-Heinz Walz war natürlich extrem glücklich. Seine 200 Euro wurden damit deutlich übertroffen. Damit hatte ja nicht einmal der Experte gerechnet.

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet.

Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt.

Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus.

Bares für Rares: Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle und eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow“ lief.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 90.000 Euro und wurde für ein Mercedes Cabriolet geboten. Doch der Besitzer wollte 5000 Euro mehr – und so kam das Geschäft nicht zustande.

Anders als bei einem Borgward Isabella Cabriolet, der im Jahr 2014 für 35.000 Euro den Besitzer wechselte.

Bares für Rares: Das bisher niedrigste Gebot

Für unfassbare 10 Euro sicherte sich Händler Julian Schmiz-Avila 1100 Comic-Hefte der Science-Fiction-Reihe „Perry Rhodan“. 

(lb)