„Bares für Rares“ Kandidatin darf den Händlerraum nicht betreten

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Die 75-jährige Gabriele Bottenberg war sichtlich enttäuscht. Für die gefälschte Lampe hatte sie 2000 D-Mark bezahlt.

Köln – Die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ deckt in der aktuellen Folge (26. April) einen gewaltigen Schwindel auf. Unwissentlich versucht eine Rentnerin eine Fälschung zu verkaufen. Deswegen darf sie nicht in den Händlerraum.

  • „Bares für Rares“ immer werktags auf ZDF
  • Expertin schockiert mit ihrer Entdeckung
  • Horst Lichter verweigert den Zutritt zum Händlerraum

Gabriele Bottenberg (75) würde bei „Bares für Rares“ gerne eine Lampe verkaufen. Auf den ersten Blick keine ungewöhnliche Situation.

„Bares für Rares“: Expertin entlarvt Fälschung  

Die Rarität wird von Bianca Berding (44) genauestens unter die Lupe genommen, um den genauen Wert zu bemessen. Doch dieser rückt schnell in den Hintergrund, nachdem Berding das Stück als Fälschung identifiziert. Zu diesem Fazit verleiten sie viele Indizien. Zum einen wurde die Lampe durch Nachgüsse des Originals aus neueren Materialien gefertigt und mithilfe von Farb-Spray alt aussehen lassen. Die Signatur, welche auf dem Sockel der Lampe platziert wurde, ist dementsprechend auch nur ein Abguss.

Gabriele Bottenberg fällt aus allen Wolken. „Das hätte ich nicht gedacht“, beteuert sie kopfschüttelnd. Auch Horst Lichter leidet mit ihr mit. „Mir tut es nur so unendlich leid für dich“, wendet er sich an die 75-Jährige.

„Bares für Rares“: Der Zugang zum Händlerraum muss verweigert werden

Durch diese Expertise darf die Lampe nicht verkauft werden, Horst Lichter darf Gabriele Bottenberg nicht in den Händlerraum schicken. Die 75-Jährige ist sichtlich geschockt und zudem sehr traurig. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Lampe selber nicht original ist, weil sie ja signiert ist.“, sagt sie bedrückt.

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Die Expertin Bianca Berding (l.) untersuchte bei „Bares für Rares“ die Lampe von Gabriele Bottenberg genau. Leider stellte sie sich als Fälschung heraus.

Das besonders traurige an der Entdeckung: Für Gabriele Bottenberg war die Lampe ein echtes Herzensstück. Zwei Jahre lang sei sie um die Lampe herumgeschlichen, bevor sie sich endlich entschied das gute Stück zu kaufen – für einen saftigen Preis. Knapp 2000 D-Mark legte sie dafür auf den Tisch. Den wahren Wert wird sie wohl nun nie erfahren. (sf)

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