„Bares für Rares“ Horst Lichter verweigert Kandidaten Händlerkarte – „Jetzt habe ich ein Problem“

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter.

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter (hier auf einer undatierten Aufnahme)

Zunächst ist Horst Lichter total begeistert von dem angebotenen Gegenstand. Doch bei der Begutachtung durch den Experten kommen Zweifel auf – und Horst Lichter muss schließlich bei „Bares für Rares“ durchgreifen.

Die Rolle von Horst Lichter (60) bei „Bares für Rares“ ist eigentlich klar definiert: Der sympathische Moderator empfängt die Kandidatinnen und Kandidaten, begleitet sie bei der Begutachtung ihres mitgebrachten Gegenstandes durch die Experten und schickt sie nach der Schätzung mit zu den Händlern.

Doch plötzlich muss Horst Lichter bei „Bares für Rares“ den Schiedsrichter spielen – und verweigert schließlich nach der Expertise einem Pärchen die Händlerkarte und damit den Zugang zu den Antiquitäten-Händlern! Aber der Reihe nach.

Das junge Ehepaar Julian und Lisa Bergs hat ein Geschenk von Lisa Bergs Oma zu der ZDF-Trödelshow mitgebracht: Einen sehr alt wirkenden Puppenwagen. „Was uns wirklich interessiert, ist das Alter des Wagens. Da wissen wir gar nicht, wo es hingehen soll“, erzählt Peter Bergs.

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„Bares für Rares“: Puppenwagen soll verkauft werden

Den Wert des Puppenwagens schätzen die beiden als eher niedrig ein. „Aber wir lassen uns natürlich gerne von was Höherem überraschen“, gibt sich Peter Bergs optimistisch. Und auch Horst Lichter ist zunächst total begeistert von dem Spielzeug: „Ein Puppenwägelchen“ entfährt ihm total verzückt beim Anblick des Gefährts.

Ein Screenshot des von Lisa und Peter Bergs bei Bares für Rares angeboten Puppenwagens. Screenshot am 23. Februar 2022 aufgenommen zum Zwecke der Berichterstattung. Quelle: ZDF

Der Puppenwagen von Peter und Lisa Bergs bei „Bares für Rares“.

Dann wird es nostalgisch: „Es gab mal eine Zeit, da konntest du das irgendwo hinstellen und es war verkauft“, berichtet Horst Lichter. „Das stimmt“, bekräftigt Kunstexperte Sven Deutschmanek (45). „Aber es gab auch mal eine Zeit, da hatten wir beide Haare“, beendet Horst Lichter die Schwärmerei.

Dann beginnt Sven Deutschmanek mit seiner Expertise – und sofort macht sich Ernüchterung breit. „Ich kann euch eins mit Gewissheit sagen: Ich bin älter als der Wagen“, beginnt der Experte. Indizien wie das Tropenholz, aus dem große Teile des Wagens bestehen, lassen für Sven Deutschmanek nur einen Schluss zu: „Das ist eine Reproduktion, ein Deko-Stück“.

„Bares für Rares“: Horst Lichter bittet um Verzeihung

Für ihn ist klar: „Sowas wurde in großen Stückzahlen produziert. Das ist alles auf schnellste Art und Weise in Billiglohnländern zusammengenagelt worden.“ Solche Nachbauten historischer Puppenwägen seien in den 1980er-Jahren im Trend gewesen, doch für Sven Deutschmanek steht fest: „Es ist nichts, nichts, nichts Altes.“

Horst Lichter ist erstaunt: „Jetzt habe ich ein Problem“. Er wendet sich an Peter und Lisa Bergs: „Ihr dürfte mir nicht böse sein, aber ich kann euch nicht rüberschicken zu den Händlern. Da kriege ich die Händlerkarte für immer abgenommen.“

Das Ehepaar aus Alsdorf bei Aachen (NRW) nimmt die Sache locker: „Gar kein Problem. Alles gut“, betont Lisa Bergs. Vom Experten bekommen die beiden zumindest noch eine Schätzung zum Wert des Puppenwagens: 20 Euro könnte die Nicht-Antiquität aktuell einbringen. (tab)

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