„Bares für Rares“China-Ware bringt Mega-Summe – Horst Lichter völlig baff: „Macht mich fertig“

David Suppes (l.) zahlt die Geldscheine zusammen, die er für eine chinesische Robe hinblättern muss. Kollege Jan Cizek schaut zu.

„Bares für Rares“-Händler David Suppes (l.) zahlt die Geldscheine zusammen, die er für eine chinesische Robe hinblättern muss. Kollege Jan Cizek schaut zu. 

Bei „Bares für Rares“ wechseln regelmäßig tolle Schmuckstücke den Besitzer. Jetzt brachte China-Ware ein schönes Sümmchen ein.

In der ZDF-Show „Bares für Rares“ sind echte Expertinnen und Experten am Werk! Diese erkennen eine wahre Rarität auch aus kilometerweiter Entfernung – egal, woher sie kommt. 

So wie bei einer Drachenrobe aus China, obwohl Ware aus dem fernöstlichen Land ja oft einen eher schlechten Ruf haben. Ganz anders in diesem Fall. 

„Bares für Rares“: China-Ware bringt Mega-Summe

Denn Lars Petersohn (33) aus Wuppertal hatte ein echtes Schmuckstück mit ins Pulheimer Walzwerk gebracht. 

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„Es gibt acht Drachen, die man sehen kann, der neunte befindet sich im Innern der Robe“, analysierte Experte Detlev Kümmel begeistert. Die Robe war für Adlige des chinesischen Hofes gedacht, galt als „halboffizielle Kleidung“ und stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 

Gefertigt wurde das edle Kleidungsstück aus blauer Seide, schwarzem Satin und Goldlahn (Faden, der mit Gold umwickelt wird).

„Der Onkel meiner aus Taiwan hat die Robe vor rund 30 Jahren in Hongkong gekauft“, so Verkäufer Petersohn. Seine Frau hatte ihm auch gleich einen Wunschpreis mit auf den Weg gegeben: 6000 bis 7000 Euro. 

Experte Kümmel legte sogar noch einen drauf: „Dieses Stück muss man in dieser Qualität erstmal finden. Deshalb bin ich bei einem Preis von 8000 bis 10.000 Euro.“

Da war „Bares für Rares“-Moderator Horst erst einmal baff: „Ihr macht mich fertig, ihr zwei, echt!“

Die Händlerinnen und Händler zeigten sich „alle begeistert“ – eine gute Ausgangslage für Petersohn also. 

Schnell entwickelt sich ein Bietergefecht und der Preis stieg immer weiter. Nach einem ersten Gebot von Walter „Waldi“ Lehnertz von 720 Euro, bot Susanne Steiger schnell 4500 Euro. 

„Da sind wir jetzt ungefähr bei der Hälfte der Expertise“, heizte der Verkäufer das Wett-Bieten weiter an.

Letztlich bekam David Suppes den Zuschlag – für satte 7100 Euro. Nehmen Sie hier an unserer Umfrage teil:

Der neue Besitzer: „Ich liebe ja asiatische Kunst und ich habe zu Hause ein Rollbild aus der Qing-Dynastie von einem Herren, der diese Robe trägt. Das hat mich sehr getriggert.“

Und auch Lars Petersohn (bekam 3000 Euro in bar, den Rest per Sofortüberweisung ausbezahlt) zeigte sich zufrieden: „Über den Verkauf freue ich mich erstmal. Ich denke, das ist ein fairer Preis.“ (sku)