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„Bares für Rares“ Als Händlerin Skulptur sieht, fällt sie vom Glauben ab: „Oh nein!“

Susanne Steiger mit Froschkönig

„Bares für Rares“-Händlerin Susanne Steiger hält in der Sendung vom 6. Mai 2021 die Skulptur des Froschkönig in der Hand.

Köln – Die Händler von „Bares für Rares“ haben schon viel gesehen. Doch die aktuelle Folge (6. Mai) hält eine besondere Überraschung für Susanne Steiger bereit. Ihr wird eine altbekannte Rarität zum Kauf angeboten.

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  • „Bares für Rares“: Skulptur sorgt für kuriosen Moment
  • Händlerin Susanne Steiger staunt nicht schlecht und bietet heftig drauf los

Christoph Stock möchte gemeinsam mit seiner Tochter, Kristina Barth, eine Skulptur bei „Bares für Rares“ verkaufen. Diese gehöre seiner Mutter, welcher die Rarität nicht mehr gefalle. Somit wurde das Vater-Tochter-Gespann beauftragt, einen Käufer für das gute Stück zu finden.

„Bares für Rares“: Skulptur von Froschkönig begeistert Experte Albert Maier

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Bei der Skulptur handelt es sich um einen detailverliebten Bronze-Massivguss, erkennt Experte Albert Maier (71). Zu sehen ist eine Dame, welche den Froschkönig in der Hand hält und zu einem Kuss ansetzt.

Eine Signatur ist ebenfalls zu finden – die Skulptur wurde gefertigt von einem Künstler namens Gustav Adolf Daumiller (1876 – 1962), einem deutschen Bildhauer und Medailleur. Den Entwurf für die Skulptur hat er wohl zwischen 1905 und 1910 gefertigt.

„Das ist wirklich, wirklich wunderschön gemacht. Der Zustand ist hervorragend, sie ist perfekt“, schwärmt Maier. Er schätzt, dass für die Akt-Skulptur ein Preis von 600 bis 800 Euro erzielt werden kann.

„Bares für Rares“: Unerwartetes Wiedersehen im Händlerraum

Im Händlerraum dann die große Überraschung – Susanne Steiger erkennt die Skulptur auf Anhieb wieder. „Oh nein, die kenne ich! Der Froschkönig, die habe ich schon mal gehabt!“, ruft sie freudig. Das Objekt habe sie vor Jahren an einen Jugendfreund verschenkt.

Steiger hält es für keinen Zufall, dass sie erneut die Chance bekommt, das Stück zu erwerben. „Es gibt so Stücke, da denkt man noch ganz, ganz oft dran, weil sie einen so bewegt haben. Und genau das ist so ein Stück für mich“, erklärt sie Christoph und Kristina.

Ob Susanne Steigers Begeisterung ein Vorteil für die beiden ist?

Das Startgebot liegt bei 200 Euro. Und es geht stark weiter, die Händler überbieten sich gegenseitig, bis Susanne Steiger mit 500 Euro dazwischen geht. Doch mit diesem Preis ist Christoph Stock nicht zufrieden. Er beginnt, zu verhandeln, und schafft es, den Preis auf 730 Euro hochzutreiben.

Steiger erhöht sogar von sich aus noch auf 750 Euro. „Das ist wirklich phänomenal, das ist Schicksal“, sagt die überglückliche Händlerin strahlend.

Auch Vater und Tochter sind sehr zufrieden. Sie konnten den Preis der Expertise übertreffen und haben nun ein schönes Kapital für ihr gemeinsames Hobby – das Motorradfahren.

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