„Bares für Rares“ Kult-Händler Waldi reißt der Geduldsfaden – „kannst du auch mal den Mund halten?“ 

Walter Lehnertz posiert für die Kamera.

Kult-Händler Waldi, hier auf einem Pressefoto, geht bei „Bares für Rares“ für eine besondere Rarität aufs Ganze.

Eine besonders alte Rarität ließ das Herz von „Bares für Rares“-Händler Waldi höher schlagen. Um sie zu ergattern, nahm er einiges in Kauf.

Diese besondere Rarität sprengte Kult-Händler Waldis (55) sonstiges Preislimit. Doch für die mittelalterliche Holztruhe ließ der 55-Jährige seine bekannte „80 Euro“-Grenze gerne außer Acht – und legte sich in der Verhandlung mächtig ins Zeug.

Der Antiquitätenhändler weiß genau, bei welchen Raritäten es sich lohnt, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Eine Holztruhe aus dem 15. Jahrhundert begeisterte ihn wohl so sehr, dass er alles daran setzte, sie zu bekommen.

„Bares für Rares“: Händler Waldi reißt in Verhandlungen der Geduldsfaden

Bei „Bares für Rares“ sorgt Waldi seit 2013 mit seinen flotten Sprüchen für einige Lacher. Bei einer Holztruhe verstand Waldi jedoch keinen Spaß – und teilte gegen seinen Händlerkollegen aus.

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Die fragile Holztruhe, die mit allerlei Schnitzereien verziert war, weckte gleich bei mehreren Händlern Interesse. Waldi bot fleißig mit – die Gebote befanden sich auf einmal im vierstelligen Bereich. 

Hier sehen Sie ein Video der Verhandlung:

Seine Händlerkollegen und -kolleginnen zeigten sich überrascht über die großzügigen Gebote des 55-Jährigen. Nachdem er sein Gebot von 1000 Euro ausgesprochen hatte, legte Christian Vechtel (47) prompt mit 1.050 Euro nach.

Waldi passte das offenbar ganz und gar nicht: „Kannst du auch mal den Mund halten?“, raunte er seinen Kollegen an. Die Holztruhe hatte anscheinend seinen Jagdinstinkt geweckt.

Schließlich wurde es Waldi dann doch zu kostspielig. Bei 1.1050 Euro stieg er aus. Damit ging die Antiquität an den Auktionshändler Christian Vechtel – ganz zum Leidwesen von Waldi.

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